Säge, Fräse und Schmuck

Glückliche Gesichter und individueller Schmuck: Der Specksteinkurs des Mütterteams war ein Erfolg.

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Gesägt, gefeilt und gebohrt: Kunsthandwerk von kleinen Künstlern. (Bild: pd)

Gesägt, gefeilt und gebohrt: Kunsthandwerk von kleinen Künstlern. (Bild: pd)

KIRCHBERG. Andrea Schweizer führte gleich zu Beginn des Mütterteam-Kurses in die Kunst von Speckstein ein. Sie zeigte, wie der Speckstein mit speziellen Werkzeugen bearbeitet werden kann. Zur Gestaltung standen Schmuckstücke, Tierli oder auch Phantasieobjekte zur Auswahl.

Die neun sieben- bis zwölfjährigen Kinder machten sich sofort an die Arbeit. Der Speckstein musste mit der Säge zugeschnitten, dann mit den Feilen bearbeitet und geschliffen und anschliessend gebohrt werden. Die Kinder haben gute Konzentration, ein grosses Vorstellungsvermögen und auch Kreativität bewiesen. Es zeichnete sich schon früh ab, dass es sehr viele schöne Kunststücke geben würde. Zuerst war es aber Zeit für Sirup und Zitronenkuchen. Auch die Hände und Finger mussten gelockert werden.

Und weiter ging es. Die Specksteine brauchten noch den Feinschliff. Dazu wurden sie mit Schleifpapier im Wasser bearbeitet, bis die Struktur und die Farben der Steine richtig zum Vorschein kamen. Nun wurden die Kunstwerke mit einem speziellen Fett noch glänzend gerieben. Die Freude der Kinder nach der doch anstrengenden Arbeit war zu spüren und zu hören. Jedes machte noch mindestens ein zweites oder sogar ein drittes Schmuckstück oder Tierli. (pd)