Rottanne im Kirchwald

Die Kirchenverwaltung Niederbüren lässt sich immer wieder etwas einfallen, um Projekte für Bedürftige – dieses Mal handelt es sich um einen Kindergarten in Afrika – unterstützen zu können. In ihrem eigenen Wald haben die Niederbürer eine Rottanne entdeckt.

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Die Kirchenverwaltung Niederbüren lässt sich immer wieder etwas einfallen, um Projekte für Bedürftige – dieses Mal handelt es sich um einen Kindergarten in Afrika – unterstützen zu können. In ihrem eigenen Wald haben die Niederbürer eine Rottanne entdeckt. Es ist nicht einfach nur eine Tanne. Es ist die grösste und dickste auf Niederbürer Boden. Das ist dem Verwaltungsrat nun Anlass genug, am 16. Juni ein Tannenfest zu organisieren. Ein Tag zuvor wird die Tanne gefällt, am Festtage kann dank eines Wettbewerbs Holz von diesem Baum gewonnen werden.

Die Rechnung 2012 der Kirchgemeinde Niederbüren schliesst mit einem Defizit von 20 434 Franken, budgetiert war, dass rund 57 000 Franken mehr benötigt werden. Im Voranschlag 2013 wird ebenfalls mit einem Defizit gerechnet, mit 56 400 Franken. Dieser Betrag ist auf eine grössere Anschaffung neuem Mobiliars für die Pfarreiheimstube zurückzuführen. Der Steuerfuss bleibt bei 26 Prozent.

Richard Holenstein, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, informierte ebenfalls über die personellen Veränderungen. Während Pater Andy Givel und Religionspädagoge Urs Kuster verabschiedet wurden, konnte Pater Ferdinand Franco begrüsst und die Pensen von Rolf Tihanyi, Brigitte Senn und Gustin Marjakaj aufgestockt werden. Zudem übernimmt Corinne Oertle neu die Jugendtreffleitung. Sie führte den Treff seit eineinhalb Jahren mit Andy Givel.

Im kommenden Jahr wird der Seelsorgebereich Oberbüren-Niederbüren-Niederwil in eine Seelsorgeeinheit umbenannt. «Für uns gibt es keine Änderungen», sagte Richard Holenstein, «da wir bereits wie eine Seelsorgeeinheit funktionieren.» (zi.)

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