Rotkäppchen erzittert vor dem «bösen» Wolf

Betrifft den Artikel «Das Wildschwein ist ausgesperrt» vom Samstag, 6. Februar.

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Betrifft den Artikel «Das Wildschwein ist ausgesperrt» vom Samstag, 6. Februar.

Eigentlich bin ich in weiten Teilen mit den Aussagen der beiden Jäger der Jagdgesellschaft Hummelberg einig, jedoch erwähnen sie mit keinem Wort den unsäglichen Hunde-Kult, der wie eine Seuche um sich greift und in gewissen Waldgebieten für die letzten freilebenden Tiere zum täglichen Horror wird.

Niemand unternimmt etwas gegen diese Missstände, da man vor der starken Hundelobby erzittert, wie Rotkäppchen vor dem «bösen» Wolf. Auch ist, im Gegensatz zu den Fischern, bei den Grünröcken kein Zusammenhalt auszumachen, der sie stärken würde und mit dem man etwas zum Wohle des Wildes unternehmen könnte. Im Gegenteil wird jede destruktive Gehirnblähung aus kantonalen Jagd- und Forstverwaltungen schweigsam hingenommen und ausgeführt.

So ist es kein Wunder, dass hier im «Lande der Guten und Gerechten» das wehrlose Wild wie der letzte Dreck behandelt wird. Früher in den besseren alten Zeiten bestand auch zwischen Schon- und Jagdzeit ein gewisser Ausgleich, heute hingegen darf zehn Monate jährlich herumgeschossen werden, was schon nahe an vorsätzliche Tierquälerei grenzt.

Hubert Hafner Rotwaldstrasse 12 9602 Bazenheid

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