ROT: Den Verlust halbiert

Um 175000 Franken geht die Rechnung 2016 der Frauenfeld-Wil-Bahn nicht auf. Hinterthurgauer Kantonsschüler werden ab 2018 mit dem Bus nach Frauenfeld fahren.

Simon Dudle
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Fast 1,3 Millionen Personen nutzten 2016 diese Bahn. (Bild: Simon Dudle)

Fast 1,3 Millionen Personen nutzten 2016 diese Bahn. (Bild: Simon Dudle)

1286500 Millionen Personen haben vergangenes Jahr die Schmalspur-Verbindung zwischen Wil und Frauenfeld benutzt. Obwohl das um 300 mehr sind als noch im Vorjahr, musste in der Jahresrechnung ein Verlust von gut 175000 Franken hingenommen werden. Die Frauenfeld-Wil-Bahn begründet, es liege hauptsächlich an der nicht ausreichenden Abgeltung für die Sparte Infrastruktur. «Mit dem Abschluss der neuen Leistungsvereinbarung für die Periode 2017 bis 2020 erwarten wir diesbezüglich aber eine deutliche finanzielle Entspannung», schreibt Roland Rhyn, Leiter Finanzen der Frauenfeld-Wil-Bahn, im Jahresbericht.

Der Verlust für 2016 fällt etwa halb so hoch aus wie jener des Vorjahrs und liegt knapp 200000 Franken unter Budget.

Ohne Umsteigen bis vor die Kantonsschule

Diese Woche hat der Kanton Thurgau kommuniziert, was für Anpassungen bei der Frauenfeld-Wil-Bahn beim nächsten grossen Fahrplanwechsel im Dezember 2018 geplant sind. Eine betrifft die Mittelschüler: Fahren sie aktuell mit einem Schülerzug aus dem Hinterthurgau in die Kantonshauptstadt, wird es ab Ende 2018 einen direkten Bus geben. An Schultagen ist eine Busverbindung Münchwilen–Wängi–Matzingen–Frauenfeld mit Ankunft um 7.12 Uhr bei der Kanti geplant.

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch