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Rollender Abschied von
Niederbürens Gemeindepräsident

Im Seitenwagen von Richard Werz, auf dem Pick-Up des Bauamts, dem Mannschaftsbus der Feuerwehr und ganz traditionell mit einer Pferdekutsche: Heute verabschiedete sich Niederbürens Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein auf einer Rundfahrt voller Höhepunkte von seiner Gemeinde und seinem Amt.
Andrea Häusler
Eine Schürze «Zur Pension» und eine Schaufel. Noch Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein darf im Wald des Bauamts-Chefs Josef Wild seine eigene Linde pflanzen. (Bilder: Andrea Häusler)

Eine Schürze «Zur Pension» und eine Schaufel. Noch Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein darf im Wald des Bauamts-Chefs Josef Wild seine eigene Linde pflanzen. (Bilder: Andrea Häusler)

Die Ära Hollenstein ist beschlossen. Letztmals nach fast 23 Jahren machte sich der Niederbürer Gemeindepräsident heute früh an seinen Arbeitsplatz im Gemeindehaus auf. Viel Zeit für Wehmut blieb ihm allerdings nicht: Nach 11 Uhr hatte die Agenda laut interner Weisung leer zu sein. Zu diesem Zeitpunkt habe er erst realisiert, dass der Tag anders als erwartet verlaufen würde, sagt Niklaus Hollenstein und betont: «Vom Abschiedsprogramm hatte ich wirklich nichts gewusst.»

Dieses hatte es in sich. Ein OK aus Mitgliedern des Gemeinderats und Gemeindepersonals sowie verschiedener Ortsvereine hatte eine Postenfahrt quer durch die Gemeinde auf die Beine gestellt. Mit kreativen Aufgaben verabschiedeten sich jene Personen und Organisationen vom scheidenden Präsidenten, die ihn während seines Berufslebens in irgendeiner Form begleitet hatten.

Im Stuhl auf der Ladefläche des Doblo des Bauamts ging es vom Mittagstisch weg in den Lindenbergwald.

Im Stuhl auf der Ladefläche des Doblo des Bauamts ging es vom Mittagstisch weg in den Lindenbergwald.

Gestartet wurde mit den Weinfreunden Niederbüren auf dem Kirchenhügel, dann ging es in Richi Werz’ Seitenwagen zum Zmittag in die Schnart, anschliessend im Pickup des Bauamts durch den Lindenbergwald, wo Hollenstein seine persönliche Linde pflanzte.

Zeit zur Erholung blieb Niklaus Hollenstein nach vollbrachtem Werk allerdings nicht. Es warteten die Posten des Frauensportvereins, der Elektra, der Feuerwehr und ARA sowie des Golfclubs.

Heute Abend schliesslich darf sich der angehende Pensionär im Gemeindesaal von Weggefährten, den Musik- und Gesangsvereinen sowie der Bevölkerung ausgiebig feiern lassen und nach Mitternacht in grosser Runde auf seinen 64. Geburtstag anstossen. Für ihn wird dies übrigens die zweite Geburtstagsfeier innert 24 Stunden sein. Denn heute ist es seine Frau Elsbeth, die den Start ins neue Lebensjahr feiert.

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