RLZ steigt ins zweite Betriebsjahr

Das Regionale Leistungszentrum Ostschweiz nimmt neue Turnerinnen und Turner mit ins zweite Betriebsjahr. Die Zusammenarbeit mit den Schulen klappt ausgezeichnet.

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Wil/Region. Im Herbst 2009 wurde in Wil die «schönste Kunstturnhalle der Schweiz» mit grosser Euphorie und ebenso viel Stolz eingeweiht. Eine erste Generation an Turnerinnen und Turnern liess sich auf die sehr intensive Trainings- und Schulzeit mit viel Unbekanntem ein. Nun bekommt das RLZ Zuwachs.

Spitzenathletin aus dem Aargau

Im Frauenkunstturnen erreichen die Athletinnen ihr Höchstleistungsalter wesentlich früher als die Männer. Deshalb ist es notwendig, dass bereits achtjährige Mädchen gefördert werden.

Aus dem Thurgau kommen Vivien Kressbuch und Carina Wegmüller, Maria Gojevic aus Uzwil ist die Dritte im Bunde. Mit Michelle Heimberg trainiert neu auch eine national bereits äusserst erfolgreiche Turnerin in der Ostschweiz. Der elfjährige Wirbelwind wechselt aus persönlichen Gründen vom RLZ Niederlenz nach Wil.

Drei etwas ältere Mädchen aus der Riege des RLZ Ostschweiz betreten mit Beginn des neuen Schuljahres ebenfalls Neuland: Chiara Gander, Fiona Keller und Florence Nussbaumer wechseln bereits in der Mittelstufe den Schulort.

Der Primarschule Lindenhof ist es gelungen, im Rahmen des Programms zur Begabungsförderung eine speziell auf Kunsturnerinnen und -Turner ausgerichtete Schulform anzubieten.

Spitzenathlet aus Graubünden

Von den erprobten Strukturen der Oberstufe wird neu auch Andy Aidoo profitieren. Der Zwölfjährige kommt aus dem Trainingszentrum Graubünden und gehört zu den besten Kunstturnern seines Jahrgangs.

Fabian Bischofberger (Münchwilen) und Lars Kölbener (STV Wil) konnten auf grosse Unterstützung der Schulbehörden ihres Wohnortes zählen, und besuchen die sechste Primarklasse weiterhin im gewohnten Umfeld. Diese drei Knaben bilden zusammen eine neue, hoffnungsvolle Trainingsgruppe. (hak.)

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