RiWi-Reserven überzeugten

Die ersten Spiele in der Ostschweizer Erstligagruppe brachten eine klare Aufteilung der acht Mannschaften.

Conrad Aschwanden
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FAUSTBALL. Oberhalb des Trennstriches, welcher nach den drei Spieltagen der Qualifikation die Teams in die Final- und Relegationsrunde aufteilt, sind die vier Thurgauer plaziert. Ohne Punkte verbleiben die vier Mannschaften der Region St. Gallen/Appenzell (SAP) unter dem Strich. Am Vormittag als auch nach der Mittagspause bezwangen die Thurgauer die SAP-Vertreter.

Eine Thurgauer-Niederlage

Einzig in der abschliessenden Partie zwischen den heimischen Reserven der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) und dem NLB-Absteiger Affeltrangen musste sich gezwungenermassen auch eine Thurgauer Mannschaft geschlagen geben. Affeltrangen hatte sowohl gegen den Aufsteiger Wolfhalden als dann auch gegen Oberbüren drohende Niederlagen nach Satzrückständen noch gedreht. Doch der dezimierte Absteiger (Todesfall im Umfeld) blieb im Kantonsderby gegen das Heimteam ohne Chance und verlor mit drei hohen Satz-Niederlagen.

Im Duell gegen Affeltrangen fand RiWi 2 von Beginn weg zu seinem Spiel, während das von den beiden Routiniers Marcel Eicher (82 Länderspiele) und Simon Forrer geführte Team in den zwei vorangegangenen Partien gegen Oberbüren und Wolfhalden jeweils den ersten Satz abgeben musste. RiWi 2 wendete aber beide Partien, und mit dem abschliessenden Erfolg gegen Affeltrangen haben die Südthurgauer mit ihren drei Siegen grosse Chancen, an der Finalrunde mit dabei zu sein.

Wie Oberbüren, das letzten Winter nur ganz knapp den Ligaerhalt schaffte, blieb auch der Aufsteiger Wolfhalden ohne Punkte. Die Appenzeller Vorderländer starteten wohl mit einem Satzerfolg zu ihrer Erstliga-Premiere, mussten in der Folge aber der höheren Spielstärke der Gegner ihren Tribut zollen.

Ausgeglichener Beginn

Der erste Spieltag hatte am Samstagmorgen mit der erwarteten Ausgeglichenheit begonnen. Die jungen Reservemannschaften der beiden Rheintaler NLA-Vereine Diepoldsau und Faustball Widnau setzten sich gut in Szene, ohne jedoch Punkte zu gewinnen.

Die erste Partie zwischen Widnau und Wigoltingen 2 dauerte über eine Stunde. Die Führung wechselte immer wieder, und auch der Entscheidungssatz endete nur mit einem knappen Erfolg für die Thurgauer.