RiWi kann sein Punktekonto im Rheintal nicht verbessern

FAUSTBALL. Der Abschluss der Hinrunde in der Faustball-Meisterschaft der NLA wurde in Diepoldsau gespielt. Auf RiWi wartete eine schwierige Aufgabe, galt es doch in Diepoldsau den beiden starken Gegnern entgegenzuhalten und vielleicht diesmal die Überraschung zu schaffen.

Herbert Brögger
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FAUSTBALL. Der Abschluss der Hinrunde in der Faustball-Meisterschaft der NLA wurde in Diepoldsau gespielt. Auf RiWi wartete eine schwierige Aufgabe, galt es doch in Diepoldsau den beiden starken Gegnern entgegenzuhalten und vielleicht diesmal die Überraschung zu schaffen. Das aktuell drittplazierte Jona und der Hallenmeister Diepoldsau waren nämlich die klaren Favoriten gegen den Aufsteiger aus dem Hinterthurgau.

Starke Leistung gegen Jona

RiWi hatte zuerst gegen Jona, das im vorhergegangenen Spiel Diepoldsau niedergekämpft hatte, anzutreten. Der Aussenseiter liess sich aber von dieser Tatsache nicht beeindrucken und startete frech und zielstrebig in seine erste Partie. Jona liess sich überrumpeln und musste den ersten Satz abgeben. Auch im weiteren Spielverlauf konnten die Thurgauer den Angriffsdruck hoch halten und Jona fordern. Nur knapp ging aber der zweite Abschnitt in der Overtime an den Gegner, der immer besser in sein Spiel fand. Ohne abzufallen, konnte RiWi aber dem höheren Spielrhythmus nicht mehr ganz folgen und musste die Partie am Ende abgeben.

Diepoldsau unter Erfolgsdruck

Der zweite Gegner war Gastgeber Diepoldsau. Erneut eine echte Herausforderung, denn die Rheintaler sind unerwartet schlecht in die Saison gestartet und mussten nun nach der Niederlage gegen Jona unbedingt punkten, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Entsprechend nervös starteten sie in die Partie, was die RiWi-Spieler auszunutzen versuchten. Wieder konnte der Aussenseiter mithalten. Der Favorit konnte aber in der Folge dank seiner Klasse und Routine die Partie kontrollieren und trotz heftiger Gegenwehr von RiWi sicher für sich entscheiden.

Unterschiede zur Spitze sichtbar

Trotz einem guten Auftritt der RiWi-Truppe kann man noch deutliche Unterschiede zwischen dem Aufsteiger und den routinierten Spitzenteams feststellen. Die Konstanz im RiWi-Spiel hat sich zwar deutlich verbessert, aber das grösste Manko sind immer noch die Zuspiele in den Angriff. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass nur mit punktgenauen Bällen der nötige Angriffsdruck auf den Gegner aufgebaut werden kann. Trainer Benjamin Meile dazu: «Wir müssen uns weiter verbessern, können aber auch sehr viel Positives mit in die Rückrunde nehmen. So wird es uns gelingen, irgendwann auch einen der sogenannt Grossen zu schlagen.» RiWi liegt nach Abschluss der Hinrunde mit vier Zählern immer noch auf Rang sieben, noch vor Vordemwald und dem noch punktelosen Mitaufsteiger Neuendorf. Das bedeutet, dass RiWi für sein Saisonziel Ligaerhalt immer noch auf Kurs ist.

RiWi: Philipp Jung, Daniel Baumgartner, Silvan Jung, Cyrill Mettler, Pascal Holenstein, Jonas Holenstein, Christian Stäbler, Benno Hess, Jonas Hess. Trainer/Coach: Benjamin Meile.