RiWi hat Ligaerhalt bereits gesichert

FAUSTBALL. Am Sonntagmittag hatte RiWi in Gais gegen Schwellbrunn zur dritten Hallen-Meisterschaftspartie anzutreten. Dank dem Sieg konnte der Ligaerhalt bereits gesichert und die Option auf die Finalteilnahme weiter offen gehalten werden.

Herbert Brägger
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Ein gelungener Block von Philipp Jung (RiWi) gegen Lukas Berger (Bild: cas.)

Ein gelungener Block von Philipp Jung (RiWi) gegen Lukas Berger (Bild: cas.)

Nach der langen Weihnachtspause, die RiWi gut genutzt hat, um verschiedene Unzulänglichkeiten in seinem Spiel auszumerzen, fand am Sonntag die dritte von insgesamt fünf Vorrundenpartien statt. RiWi hatte in Gais gegen Schwellbrunn anzutreten, das gleich wie die Thurgauer ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage aus den ersten beiden Partien zu Buche stand. Ohne den Gegner zu unterschätzen, war man bei RiWi nach dem Erfolg in Widnau und der guten Leistung in der Partie gegen Meister Jona sicher, diese vorentscheidende Partie zu gewinnen.

Die brisante Ausgangslage war klar, denn der Sieger hätte bereits den Ligaerhalt auf sicher und weiter gute Chancen, sich für den Finalevent zu qualifizieren, während der Verlierer mitten in den Abstiegsstrudel geraten würde.

Beidseitig druckloser Beginn

Die Partie begann dann auch von beiden Parteien recht vorsichtig und verhalten, denn keiner wollte dem andern ins offene Messer laufen. RiWi-Trainer Benjamin Meile hatte auch eine Erklärung für das anfänglich etwas zu drucklose Spiel seines Teams: «Unsere Taktik war, von Beginn weg mit viel Geduld den Erfolg zu suchen. Wir wollten ohne grosse Risiken im Angriff aus einer sicheren Abwehr heraus mit sauber und genau gespielten Bällen zu den notwendigen Punkten kommen, um den Gegner nicht mit Eigenfehlern aufzubauen und stark zu machen. Ich denke, dies ist uns gut gelungen.»

Es brauchte aber in den ersten beiden Sätzen auch etwas Glück, dass der Gast am Schluss auch punkten konnte, denn mit den knappen Resultaten von 15:14 und 15:13 bewegte sich die Partie immer auf des Messers Schneide. Im dritten Spielabschnitt lief dann für RiWi plötzlich nichts mehr. Mit Eigenfehlern – jeweils im dümmsten Moment, verhalfen die Hinterthurgauer dem Gegner zu einem klaren Vorteil und liessen ihn zum Zwischenresultat von 1:2-Sätzen aufschliessen.

Mit souveräner Leistung

RiWi gelang es in der Folge, den Druck etwas zu erhöhen und gleich zum Satzbeginn auf 5:0 wegzuziehen. Dadurch verlor der Gegner schnell die Konzentration und musste sich mit 11:5 geschlagen geben. RiWi wirkte nun äusserst souverän und selbstbewusst und hatte keine Mühe mehr, Schwellbrunn bis zur Entscheidung von 5:1 klar unter Kontrolle zu halten. Der anwesende RiWi-Präsident Harry Stehrenberger war nach den Spiel begeistert: «RiWi hat mit einem taktisch geschickten Konzept das Spiel dominiert. Ich bin sicher, dass wir auf dem richtigen Weg zum direkten Wiederaufstieg in der kommenden Feldmeisterschaft sind.»

Saisonziel erreicht

RiWi liegt nun mit vier Zählern hinter den beiden Meisteranwärtern Jona und Diepoldsau auf dem dritten Tabellenrang. Das Saisonziel Ligaerhalt ist bereits erreicht, und die Voraussetzungen für die mögliche Teilnahme am Finalevent der besten Vier sind ausgezeichnet. Mit dieser Grundlage kann RiWi am Donnerstagabend um 19.30 Uhr locker auswärts gegen den Meisterfavoriten Diepoldsau antreten.

RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Beno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein .