RiWi bleibt in der Halle B-klassig

Die Faustballer haben ihre Schlussrunde hinter sich. RiWi duellierte sich mit Diepoldsau, Waldkirch und Oberwinterthur. Gegen die Rheintaler setzte es eine Niederlage ab, die anderen Partien wurden gewonnen.

Herbert Brägger
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Jetzt kann sich RiWi bereits wieder auf die nächste Feldsaison, die in der NLA gespielt wird, vorbereiten. (Bild: Urs Nobel)

Jetzt kann sich RiWi bereits wieder auf die nächste Feldsaison, die in der NLA gespielt wird, vorbereiten. (Bild: Urs Nobel)

FAUSTBALL. In der NLB-Abstiegsrunde in Diepoldsau hat sich das RiWi-Team dank zwei Siegen und einer knappen Niederlage die Ligazugehörigkeit problemlos gesichert. Der vierte Schlussrang aus der Vorrunde war der Grund, dass die Hinterthurgauer die Hallensaison in der NLB-Abstiegsrunde beenden mussten.

Das Ziel erreicht

Die Voraussetzungen für einen positiven Ausgang dieses Relegationsturniers waren für RiWi gut, denn gegen alle drei aktuellen Gegner hat sich RiWi bereits in der Vorrunde durchgesetzt und konnte drei Zähler mit in die Wertung nehmen. Ebenfalls drei Punkte hatte Diepoldsau auf seinem Startkonto, während Oberwinterthur mit einem und Waldkirch sogar mit null Punkten in den Wettkampf steigen mussten. RiWi wollte diese gute Ausgangslage nutzen und für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen. Trotz einer höchstens durchzogenen Leistung gelang das Unterfangen. Zu Beginn spielte RiWi stark und zum Schluss, als der Ligaerhalt bereits feststand, zu unkonzentriert.

Die Bilanz von RiWi-Trainer Benjamin Meile wirkte deshalb auch etwas zwiespältig: «Mit dem Schlussergebnis bin ich natürlich zufrieden, weiss aber, dass mein Team besseren und konstanteren Faustball spielen kann, als das, was ich heute gesehen habe.»

Auf und ab gegen den Gastgeber

In der Startpartie gegen Gastgeber Diepoldsau war RiWi bereits mit seinem stärksten Widersacher konfrontiert. Eine spannende Partie, bei der sich Hochs und Tiefs auf beiden Seiten regelmässig abwechselten, musste bis zur Entscheidung über fünf Sätze gespielt werden. Mit klaren Ergebnissen für den jeweiligen Sieger wurden die Sätze eins und drei von Diepoldsau dominiert, während RiWi in den Spielabschnitten zwei und vier klar dominierte. Im Entscheidungssatz konnte sich dann aber Diepoldsau für die Vorrundenniederlage revanchieren und dank grösserer Effizienz im Abschluss die Partie gewinnen.

Pflichtaufgaben positiv erledigt

In der Partie gegen Waldkirch zeigte RiWi einen konzentrierten Auftritt und hatte nie Mühe, diese Pflichtaufgabe mit einem klaren 3:0 zu erfüllen. Harziger verlief dann aber die letzte Begegnung mit Oberwinterthur. Für RiWi stand der Ligaerhalt bereits fest, und Oberwinterthur hatte die Chance, mit einem Sieg den direkten Abstieg zu verhindern. RiWi fehlte nun die Konzentration, um diesem verzweifelt kämpfenden Gegner Paroli bieten zu können. Erst als die Hinterthurgauer mit 1:2 Sätzen im Rückstand lagen, erwachte das Team und sorgte mit einem starken, konzentrierten Schlussspurt doch noch für einen positiven Abschluss dieser Abschlussrunde. Das Team von Trainer Meile wird somit auch in der nächsten Hallensaison wieder in der NLB spielen. Für RiWi standen folgende Akteure im Einsatz: Philipp Jung, Daniel Baumgartner, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Jonas Hess, Benno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein.

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