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Rivalen spannen für EM zusammen

Am Wochenende vom 9./10. Juli findet die U21-EM in Münchwilen statt. Die vier U21-Nationalteams aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz kämpfen auf der Sportanlage Waldegg um den Titel «European Champion 2016».
Urs Nobel
Die Organisatoren hoffen auf spannende Spiele und erfolgreiche Schweizer. (Bild: pd)

Die Organisatoren hoffen auf spannende Spiele und erfolgreiche Schweizer. (Bild: pd)

FAUSTBALL.Als Veranstalter dieser Titelkämpfe zeichnen die FG Rickenbach-Wilen (RiWi) sowie der STV Affeltrangen gemeinsam. RiWi-Präsident Harry Stehrenberger lacht auf die Frage, warum sich ausgerechnet zwei Lokalrivalen gemeinsam in der Organisation des Anlasses engagieren. «Die FG RiWi und der STV Affeltrangen sind zwar Rivalen, das stimmt. Im Bereich Jugendarbeit arbeiten wir aber schon etliche Jahre erfolgreich zusammen. Zudem befinden sich in beiden Vereinen je zwei Brüder Sprenger. Diese haben sich massgeblich engagiert, um die U21-EM in unsere Region zu bringen.»

Ideale Infrastruktur

Keine Frage, das OK mit vier Brüdern Sprenger konnte schnell auf die nötige Grösse aus den beiden Vereinen komplettiert werden. Was es aber noch brauchte, war ein Spielfeld mit der nötigen Infrastruktur. Die Gemeindebehörden aus Münchwilen boten schnell und unkompliziert Hand, und so stand der Zusage seitens des schweizerischen Verbandes für die Durchführung nichts mehr im Weg. «Münchwilen verfügt mit der Sportanlage Waldegg nicht nur über ein geeignetes Spielfeld, sondern hat auch genügend Plätze für die Zuschauer und gute Unterkunftsmöglichkeiten», erklärt Stehrenberger die Wahl des Austragungsortes. Er selber ist Mitglied des OKs und will an der EM als Helfer zum Gelingen beitragen.

Es bestehen Vorgaben

Seit die beiden Vereine wissen, dass sie die EM durchführen dürfen, haben sie ihre Arbeiten mit grossem Elan angepackt. «Vieles lief problemlos und unkompliziert», sagt der RiWi-Präsident. «Aber wir wurden auch mit Vorgaben seitens des nationalen und internationalen Verbandes versehen, mit denen wir uns zuerst vertraut machen mussten.» Das OK musste sich beispielsweise damit befassen, was es den Spielern, Delegierten und Gästen bieten muss, und auch, wie der offizielle Teil verlaufen soll. «Wir haben aber unsere Hausaufgaben gemacht und sind bereit», freut sich Harry Stehrenberger. «Wir wollen auch den Delegierten an der Verbandstagung, die gleichzeitig und auch in Münchwilen stattfindet, gute Gastgeber sein.»

Probelauf für WM 2019

Die FG RiWi und der STV Affeltrangen haben die Zusage zur Austragung der U21-EM nicht zuletzt auch deshalb bekommen, weil im 2019 die Elite-WM in Winterthur stattfindet. Münchwilen ist somit fast so etwas wie ein «Ostschweizer Versuchskaninchen». Zuerst war sogar einmal die Rede, die WM 2019 statt nur in Winterthur dezentral durchzuführen, und dann wäre eventuell noch einmal Münchwilen in die Ränge gekommen. «Man ist jedoch davon abgekommen, weil die Schützenwiese in Winterthur mit ihrer Infrastruktur derart ideal ist und auch über die notwendige Besucherzahl-Kapazität verfügt» erklärte der RiWi-Präsident.

Seine Erwartungen an die U21-EM in Münchwilen sind, dass an den zwei Tagen rund 1000 Zuschauer auf die Waldegg kommen und hoffentlich spannende Spiele mitverfolgen können. «Die Ostschweizer Faustball-Anhänger werden jedenfalls geschlossen anwesend sein.»

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