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RICKENBACH/WILEN: Steuerfusssenkung in Aussicht gestellt

Die Sekundarschulgemeinde konnte am Donnerstagabend eine positive Jahresrechnung präsentieren. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen.
Marco Cappellari
Die neue Vereinsfahne des STV Wil wird entrollt und feierlich eingeweiht. (Bild: Christof Lampart)

Die neue Vereinsfahne des STV Wil wird entrollt und feierlich eingeweiht. (Bild: Christof Lampart)

Trotz einer relativ tiefen Stimmbeteiligung von 1,3 Prozent zeigt sich Armin Blöchlinger, Schulpräsident der Sekundarschulgemeinde Rickenbach-Wilen, erfreut über den Verlauf der Versammlung: «Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen und wir haben eine finanzielle Grundlage für unsere weitere Arbeit», fasst Blöchlinger die Versammlung zusammen. Die tiefe Stimmbeteiligung sei sicher auch darauf zurückzuführen, dass keine hochumstrittenen Traktanden zur Debatte standen.

Für das Jahr 2017 verbucht die Sekundarschulgemeinde einen Gewinn von 95116 Franken, was einer Besserstellung gegenüber dem Budget von 274500 Franken entspricht. Grund für das gute Resultat sind mehr Steuereinnahmen und tiefere Personal- und Sachkosten als erwartet. Der Gewinn wird dem zweckfreien Eigenkapital zugewiesen, das neu 1,58 Millionen Franken beträgt.

Für die Umsetzung des Medienbildungskonzepts in den Jahren 2018 bis 2021 wurde der Rahmenkredit von 380000 Franken, ebenfalls einstimmig, bewilligt. Nebst dem «Lernen mit Medien» beabsichtigt das Konzept auch die Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit digitalen Medien, dem «Lernen über Medien». Nach 1,84 Millionen Franken Investitionen im vergangenen Jahr liegt die Nettoschuld nun bei 2,3 Millionen Franken. Pro Gemeindebürger beträgt die Nettoschuld somit 436 Franken, was einer tiefen Verschuldung entspricht.

Der Steuerfuss liegt gleichbleibend bei 38 Prozent. Dies könnte sich nun aber bald ändern. «Voraussichtlich werden wir auf das nächste Jahr hin die Möglichkeit einer Steuerfuss-Senkung überprüfen», sagt Blöchlinger. Dies, obwohl im Finanzplan 2019 bis 2022 durchgehend mit einem jährlichen Defizit gerechnet wird. Aufgrund der voraussichtlichen Teilrevision des Thurgauer Beitragsgesetzes sei absehbar, dass es für die Sekundarschulgemeinde zu einer Entlastung führen wird.

«Da wir unsere Vorhaben für die nächsten Jahre aus eigener Kraft finanzieren können, werden wir auch in Erwägung ziehen, die Entlastung beim Finanzausgleich vollumfänglich an die Gemeindebürger weiterzugeben», erklärt Blöchlinger. Das ebenfalls einstimmig angenommene Budget für das laufende Jahr sieht einen Verlust von 184000 Franken vor. Im Zuge des Entwicklungsplanes ist vorgesehen, auf das nächste Jahr hin den Bericht und Antrag für zwei Projekte vorzulegen: Die Weiterführung der Mittagsbetreuung und die Erneuerung des 25-jährigen Schülermobiliars. «Momentan erarbeiten wir die Grundlagen dafür. Beim Thema Mittagsbetreuung wird es im kommenden Jahr einen Entscheid geben müssen, da wir mitten in einer zweijährigen Pilotphase sind», sagt Blöchlinger.

Nicht nur gute Nachrichten

Bei der allgemeinen Umfrage gab es keine Wortmeldung. Der für heute Samstag geplante Besuchstag der Sekundarschule Ägelsee muss leider auf den 21. April verschoben werden. Grund dafür ist der tragische Hinschied des langjährigen Fachlehrers Bruno Giger. Von Seiten der Schulgemeinde heisst es, man verliere mit Bruno Giger «einen äusserst kompetenten Lehrer und eine liebenswürdige Persönlichkeit».

Marco Cappellari

marco.cappellari@wilerzeitung.ch

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