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RICKENBACH: Schutz vor Hochwasser

Die Überschwemmungen von 2015 beschäftigen die Gemeinde weiterhin. Am Donnerstag bewilligten die Stimmbürger den Ersatz einer Brücke über den Krebsbach.
Simon Dudle
Ein solches Bild wie im Juni 2015 soll es nicht mehr geben: Die Brücke wird ersetzt und erhöht. Auch die Bachstrasse wird angehoben. (Bild: PD)

Ein solches Bild wie im Juni 2015 soll es nicht mehr geben: Die Brücke wird ersetzt und erhöht. Auch die Bachstrasse wird angehoben. (Bild: PD)

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

Als im Juni 2015 ein kurzes, aber heftiges Sommergewitter auch die Autobahnausfahrt Wil unter Wasser gesetzt hatte, war klar: Es braucht Schutzmassnahmen. Über die Frage, welche es sein sollen, gingen die Meinungen der umliegenden Gemeinden aber auseinander. Die angestossenen Diskussionen zogen sich in die Länge und führten dazu, dass auch bald drei Jahre nach dem Ereignis noch nichts über konkrete Massnahmen publik ist.

Dies änderte sich auch am Donnerstagabend an der Rickenbacher Gemeindeversammlung nicht. Gemeindepräsident Ivan Knobel verwies auf Nachfrage lediglich darauf, dass voraussichtlich im April informiert werde. Und trotzdem war das Hochwasser ein Thema. Denn im Rickenbacher Budget 2018 befindet sich ein Betrag von 107000 Franken für den Ersatz der Brücke, welche an der Bachstrasse über den Krebsbach führt.

Sie ist ein Nadelöhr und bereitet bei Hochwasser als erstes Probleme, weil das Wasser nicht mehr unter der Brücke durchfliessen kann. Dieses gelangt dann via Bachstrasse in die nahe gelegene SBB-Unterführung und überflutet diese. Deshalb soll nun einerseits die Brücke höher gelegt werden, andererseits wird das Niveau der Strasse erhöht und die Böschung erweitert.

Es handelt sich dabei um eine provisorische Massnahme und ist kein direkter Vorbote des Hochwasserschutzprojektes. Denn dieses sieht für den Krebsbach ein grösseres Gerinne und für die Brücke eine andere Spannweite vor. Der Ersatz der Brücke war an der Versammlung unbestritten und wurde im Rahmen des Gesamtbudgets ohne Widerstand genehmigt.

Vier weitere Sanierungsprojekte

Auch die anderen Traktanden warfen keine hohen Wellen. Gutgeheissen wurden vier weitere Sanierungsprojekte. Noch vor dem Sommer soll für 470000 Franken die Rainstrasse erneuert werden. Im Gebiet Stelz ist dieses Jahr für 220000 Franken eine neue Ringleitung geplant, im Oberdorf soll für 160000 Franken die Wasserleitung erneuert und an der Fürstenlandstrasse für 257000 Franken die Reservoirleitung ersetzt werden.

Der Jahresabschluss brachte einen Gewinn von gut 261000 Franken mit sich, obwohl ein Verlust von über 82000 Franken budgetiert war. Das Budget 2018 sieht einen Verlust von 205000 Franken vor. «Das ist eine recht positive Sache, weil wir dieses Jahr hohe Investitionen von über 1,8 Millionen Franken aufweisen», sagte Knobel. Der Steuerfuss wird bei 51 Prozent belassen.

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