RESTFLÄCHE: Kleinen Rest Land einzonen

Das Gebiet Sonnenhalde oberhalb von Jonschwil ist in den vergangenen Jahren stark überbaut worden. Noch steht eine kleinere Fläche zur Verfügung.

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Das Gebiet befindet sich oberhalb der ersten Strecke der Sonnenhaldenstrasse und erlaubt den Bau mehrerer Häuser. (Bild: Philipp Stutz)

Das Gebiet befindet sich oberhalb der ersten Strecke der Sonnenhaldenstrasse und erlaubt den Bau mehrerer Häuser. (Bild: Philipp Stutz)

Der Teilzonenplan für dieses Gebiet lag öffentlich auf. Während der Auflagefrist sind laut Jonsch­wils Gemeinderatsschreiber Pascal Knaus keine Einsprachen eingegangen. Auch das fakultative Referendum sei nicht ergriffen worden. Vor drei Jahren hat der Gemeinderat bekanntgegeben, dass im Gebiet Sonnenhalde aufgrund der neuen Raumplanungsvorschriften für längere Zeit keine grösseren Einzonungsetappen mehr realisiert werden können. Die Projektrechnung Sonnenhalde wurde deshalb im Jahr 2014 abgeschlossen und der entstandene Gewinn in der Gemeinderechnung verbucht.

Bau von fünf bis sechs Häusern möglich

Für ein kleines Restgebiet von 2761 Quadratmeter wurde jedoch stets betont, dass eine Einzonung in die Wohnzone noch möglich ist. Dieses Gebiet befindet sich oberhalb (das heisst südlich) der ersten Strecke der Sonnenhaldenstrasse (nach der Abzweigung von der Salzwiesstrasse). Die Fläche erlaubt laut Mitteilung des Gemeinderates den Bau von fünf bis sechs Häusern. In die Einzonung involviert sind die Holcim Kies und Beton AG, die Dorfbürgerkorporation sowie die Politische Gemeinde, die direkt oder indirekt Landanteile für die Einzonung zur Verfügung stellen. Weiter sind die Eigentümer des Grundstücks Nummer 677 (Burg) involviert, da dort ein Stück Land in gleicher Grösse von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Landwirtschaftszone zurückgezont wird. Unter diesen beteiligten Partnern wurden in den letzten Monaten Vereinbarungen abgeschlossen.

Das Einzonungsverfahren wird laut Gemeinderat zusammen mit der kantonalen Genehmigung mehrere Monate Zeit in Anspruch nehmen. Da die restlichen Rekultivierungsarbeiten der Holcim Kies und Beton AG voraussichtlich noch bis ins Jahr 2019 dauern, werden die neu eingezonten Grundstücke erst im Jahr 2019 verkauft und anschliessend überbaut. (gk/stu)