Restaurant Bären bleibt geschlossen

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Bazenheid Drei Themen standen im Eichbüelsaal am Montagabend an der Bürgerversammlung der Dorfkorporation Bazenheid im Fokus: Die Verabschiedung von Verwaltungsrat Emil Heuberger, der «Bären» und das Projekt Fernwärme. Mit mehreren Geschenken, darunter einem von Dorfarchivar Josef Moser ­angefertigten Bild, einer Bazenheid-Fahne und Reisegutscheinen, ist der 68-Jährige Heuberger von seinen Kollegen offiziell aus seinem Vorstandsamt verabschiedet worden. Dies zur Vergangenheit. Die Zukunft heisst Fernwärme. Mit dem Baubeginn in diesem Frühling in Unter­bazenheid setzen die Verantwortlichen einen Meilenstein. «Die Fernwärme kommt dort, wo genügend Interesse vorhanden ist», sagte Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation. Er denkt schon weiter und möchte den Hauptast der Fernwärme möglichst zügig der Wilerstrasse entlang Richtung Bahnhof ziehen.

In naher Zukunft beschäftigt nicht nur die Fernwärme. Die Dorfkorporation hat sich zum Ziel gesetzt, in drei Jahren die 730 mechanischen Wasseruhren, die vor Ort von Hand abgelesen werden, durch digitale zu ersetzen.

Das Restaurant Bären ist seit Juni 2016 geschlossen. Das Hotel hingegen führt die Dorfkorporation als Besitzerin der Immobilie in Eigenregie weiter. Dank guter Auslastung resultierte ein Gewinn von 59000 Franken. Weil der Verwaltungsrat laut Forster eine langfristige Lösung anstrebt, wird die aktuelle Situation aller Voraussicht nach in diesem Jahr beibehalten. (bl)