Repräsentativer als Bürgerversammlung

Leserbrief «Hallenbad: Mit oder ohne Wasser?» Ausgabe vom 1. Juni 2015

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LESERBRIEF

Lieber Herr Meier, Ihre Aussage, wonach unser Hallenbad durch eine private Organisation geführt werden sollte, deckt sich mit dem betriebswirtschaftlichen Denken der heutigen Zeit. Wäre es tatsächlich lukrativ, Hallenbäder in unserem Land privat zu betreiben, wäre dies schon längst erfolgt. Dabei denke ich z. B. an die Organisation, welche unsere beiden Pflegeheime führt.

Sie fordern eine ökonomische Führung, wenn es jedoch ums Kurswesen geht, dann wollen Sie wieder das Gegenteil. Wie Sie vermutlich übersehen haben, haben wir sehr wohl Vorschläge zu einem möglichst attraktiven Badebetrieb (inkl. Schwimmschulen) unterbreitet. Zudem finde ich es etwas kleinkariert, wenn Sie auswärtige Schwimmschulen anprangern, welche bei uns ihr Fachwissen weitergeben wollen.

Sind wir doch froh, dass wir von einer Urnenabstimmung Gebrauch machen können. Ist doch eine Urnenabstimmung weitaus repräsentativer als eine Bürgerversammlung.

Zum Schluss erlaube ich mir noch eine Bemerkung: Können denn Sie mir sagen, was in unserer Gemeinde nötig und was wünschbar ist? Ich denke, dass in dieser Beziehung die Meinungen weit auseinander driften. Unbestritten scheint mir, das Hallenbad war und ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Standortattraktivität. Darum lege ich mit einem guten Gewissen ein klares Ja in die Urne.

Nadine Zwingli Meier Mitglied des Initiativ-Komitees Blumenstrasse 14 9113 Degersheim

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