Rekurs gegen Islam-Zentrum erhoben

OBERUZWIL. Die Islamische Gemeinschaft des Kantons St. Gallen will das ehemalige Fabrikgebäude der Tecon AG an der Oberuzwiler Werkstrasse umnutzen. Geplant ist ein Begegnungszentrum. Während der Auflagefrist sind drei Einsprachen gegen das Vorhaben eingegangen.

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OBERUZWIL. Die Islamische Gemeinschaft des Kantons St. Gallen will das ehemalige Fabrikgebäude der Tecon AG an der Oberuzwiler Werkstrasse umnutzen. Geplant ist ein Begegnungszentrum. Während der Auflagefrist sind drei Einsprachen gegen das Vorhaben eingegangen. Eine davon ist wieder zurückgezogen worden. Die Baukommission des Oberuzwiler Gemeinderates hat das Baugesuch geprüft und die Baubewilligung für die Umnutzung des Gebäudes unter Berücksichtigung verschiedener Auflagen erteilt (vgl. Wiler Zeitung vom 22. März).

Gegen diesen Beschluss ist innert der eingeräumten Frist beim kantonalen Baudepartement ein Rekurs eingegangen. Die Rekurrenten haben nun bis 24. April Zeit, eine detaillierte Begründung abzugeben und einen Kostenvorschuss zu leisten. Nach dem Schriftenwechsel wird in der Regel ein Augenschein beziehungsweise ein Einigungsgespräch geführt. Soweit keine Einigung zustande kommt, wird der Entscheid innerhalb von 21 Wochen nach Abschluss des Schriftenwechsels vorliegen.

Gemeindepräsident Cornel Egger rechnet damit, dass dieser Beschluss bis Ende Oktober gefällt sein wird. Solange der Rekurs hängig ist, dürfen keinerlei Bauarbeiten am Gebäude vorgenommen werden. (stu)

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