Reise durch die Schweiz

Zwei Schulklassen der Heilpädagogischen Schule Flawil auf Schweizerreise Seit letztem Sommer bearbeiten zwei Schulklassen der Heilpädagogischen Schule Flawil mit ihren Lehrkräften das Jahresthema «Schweiz».

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Zwei Schulklassen der Heilpädagogischen Schule Flawil auf Schweizerreise

Seit letztem Sommer bearbeiten zwei Schulklassen der Heilpädagogischen Schule Flawil mit ihren Lehrkräften das Jahresthema «Schweiz». Als Abschluss und Höhepunkt des Jahres bereisten die beiden Klassen während einer Woche das ganze Land.

Jahresthema «Schweiz»

Das ganze Schuljahr über lernten die Schülerinnen und Schüler der beiden Parallelklassen von Barbara Keller und von Sascha Edelmann viel über die Schweiz. Geschichtliches und Geografisches standen dabei ebenso im Zentrum des Unterrichts wie kulinarische Spezialitäten und traditionelles Lied- und Sagengut der Schweiz. Jeder Kanton wurde als Schwerpunktthema während ein bis zwei Schulwochen genauer unter die Lupe genommen.

Vom 6. bis zum 13. Juni reisten die beiden Mittelstufenklassen schliesslich rund um die ganze Schweiz. Die diesjährige Schulverlegung stellten die beiden Lehrpersonen ganz ins Zeichen des Jahresthemas. Die 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren starteten ihre Expedition in Flawil und bereisten praktisch sämtliche Kantone der Schweiz und alle Sprachregionen. Via Stein am Rhein, Rheinfall, Klausenpass, Einsiedeln, Baar, Zug, Luzern, Bellinzona, Splügen, Viamala-Schlucht, Oberalppass, Brig, Spiez, Grindelwald, Gruyère, Schloss Chillon, Genève, Murten, Neuchâtel, Delémont, Basel, Emmental, Solothurn, Aarau und Zürich erreichte die Reisegruppe nach acht Tagen wieder wohlbehalten ihren Ausgangspunkt.

Selbstverständlich können an dieser Stelle nicht sämtliche Stationen aufgezählt werden. Die Schülerinnen und Schüler sammelten Eindrücke von unzähligen Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Dörfern und Städten. An den meisten Orten arbeiteten die Klassen an einem kleinen internen Wettbewerb, wobei es galt die Augen beim jeweiligen Halt besonders offen zu halten. Zudem sandten die Reisenden immer wieder einen Postkartengruss nach Hause in ihr Schulhaus. In einem persönlichen Reiseführer hielt jeder Schüler seine Reiseeindrücke fest und ergänzt nun diese im Unterricht mit den gemachten Fotos. Jeden Abend kam die ganze Gruppe mit ihren zwei Fahrzeugen und fünf Begleiterinnen und Begleitern auf einem anderen Bauernhof in der Schweiz an. Dort kochte die mitgereiste Küchenmannschaft herrliche Schweizer Spezialitäten wie Maluns, Älplermagronen, Papet vaudoise und vieles mehr. Die Klassen richteten sich jeden Abend im Strohlager auf dem jeweiligen Bauernhof gemütlich ein, um wieder Kräfte für die nächsten Etappen zu tanken.

Sommerschulverlegungen

Selbstverständlich sind Schulverlegungen im allgemeinen und in dieser Form noch im speziellen mit viel Arbeit für die Lehrkräfte und Kosten verbunden. Dennoch zeigte gerade auch diese Unterrichtsverlegung deutlich auf, wie wichtig diese Formen des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler sind. Persönlich Erlebtes und Erfahrenes vertiefen erlernte Theorien nachhaltig und bleibend. Es hat sich gelohnt. Für die Schülerinnen und Schüler dürfte die Schweizerreise 2012 wohl ein lange in den Erinnerungen bleibendes Schulerlebnis sein!

Sascha Edelmann

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