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REGION WIL: Der Radar hat fast 30000-mal geblitzt

Die Kantonspolizei St. Gallen hat im vergangenen Jahr mehrfach Geschwindigkeitskontrollen in der Region Wil durchgeführt. Alleine die semistationären Messanlagen registrierten 29611 Temposünder. Das hatte Bussgelder von zwei Millionen Franken zur Folge.
Hans Suter
Vor einem Jahr stand dieser Radar im Industriegebiet Stelz. In 27 Tagen wurden 1982 Lenker mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen. Bussgeldtotal: 11 (Bild: Hans Suter)

Vor einem Jahr stand dieser Radar im Industriegebiet Stelz. In 27 Tagen wurden 1982 Lenker mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen. Bussgeldtotal: 11 (Bild: Hans Suter)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

An elf Standorten in der Region Wil hat die Kantonspolizei St. Gallen im vergangenen Jahr semistationäre Messanlagen eingesetzt. Im Gegensatz zu mobilen Geschwindigkeitskontrollen, die meist nur wenige Stunden dauern, bleiben semistationäre Messanlagen über Tage und Wochen am selben Standort im Einsatz. Als Spitzenreiter entpuppte sich die Wilerstrasse in Schwarzenbach (wir berichteten). Die Anlage war während 49 Tagen, 19 Stunden und 49 Minuten im Einsatz. Das Resultat: Von den gemessenen 380452 Fahrzeugen waren 11462 zu schnell unterwegs. Das führte zu Bussen von insgesamt mehr als 1,1 Millionen Franken. Das ist der höchste Wert im Kanton St. Gallen.

Mehr als 100000 Franken an drei Standorten

Ob dieser extremen Zahl von Jonschwil geht schnell vergessen, dass noch an drei weiteren Standorten in der Region Werte von mehr als 100000 Franken erreicht worden sind. An der St. Gallerstrasse in Flawil wurde während knapp 52 Tagen gemessen. 3976 der 475525 gemessen Fahrzeuge waren zu schnell. Das führte zu Bussen in der Höhe von 358060 Franken. Die Wilerstrasse in Kirchberg liegt mit 113780 Franken an dritter Stelle der regionalen «Rangliste». Das Tempo-60-Limit wurde an den 26 Messtagen nach Abzug der Ungenauigkeitsmarge 1928 mal überschritten. Der Schnellste war mit 94 statt 60 km/h unterwegs. Der 4. Rang geht an Jonschwil, wo während 46 Messtagen 141057 Fahrzeuge kontrolliert wurden. 1446 waren zu schnell. Die Quittung: 104190 Franken an Bussgeldern. Bei den weiteren sechs Messstellen liegen die Zahlen deutlich tiefer. An der Bronschhoferstrasse in Wil (36 Tage)missachteten 1349 von 135906 Lenkern das Tempolimit 50 und wurden gebüsst. Das Total der Bussgelder summierte sich auf 76000 Franken. In Sonnental, auf der Abt-Beda-Strasse, wurden während 45 Tagen 132671 Fahrzeuge gemessen. 1219 waren zu schnell und mussten insgesamt 68540 Franken bezahlen. Auf der Staatsstrasse in Niederbüren, wo die semistationäre Messanlage während knapp 27 Tagen stand und von 53267 Fahrzeugen passiert wurde, waren 920 zu schnell und musste gesamthaft 65600 Franken bezahlen. In Niederhelfenschwil (Sonnenberg) wurde während 60 Tagen gemessen. Von den 31903 passierten Fahrzeugen waren 953 zu schnell. Die Bussen belaufen sich auf 58220 Franken. In Oberuzwil (31 Tage) wurden an der Wiesentalstrasse 388 von 155087 gemessenen Lenkern gebüsst (27390 Franken). An der Fürstenlandstrasse in Kirchberg bekamen 454 von 295928 Lenkern Post von der Polizei. Kostenpunkt: 26060 Franken. Der 11. Rang geht wie der 9. Rang an Oberuzwil (31 Tage): 102 Lenkerinnen und Lenkern wurden Bussen in der Höhe von 5810 Franken ausgestellt, weil sie die Morgenstrasse zu schnell befuhren.

An allen Messstandorten, zumeist innerorts, lag die registrierte Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h über der erlaubten Tempobegrenzung. 476 Vorkommnisse gelten als Übertretungen und konnten nicht mehr im Ordnungsbussen-Verfahren erledigt werden. In 66 Fällen wurde die Geschwindigkeitsübertretung als Vergehen geahndet und zur Anzeige gebracht.

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