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REGION: Weniger als auch schon herausgefischt

Mit Unterstützung der Tauchgruppe Sub Team 76 haben Mitglieder des Fischereivereins Thur Abfall aus der Thur entfernt. Dabei taucht auch Skurriles auf.
Die Thurputzer lieferten rund 1500 Kilogramm Abfall bei einer Recyclingfirma ab. (Bilder: PD)

Die Thurputzer lieferten rund 1500 Kilogramm Abfall bei einer Recyclingfirma ab. (Bilder: PD)

Da muss wohl jemand kürzlich mit leeren Händen das Flussbett der Thur verlassen und aus lauter Ärger über seine Erfolglosigkeit die Goldwäscher-Schleuse in den Fluss zurückgeworfen haben. Natürlich gäbe es mehrere Erklärungen dafür, weshalb die Mitglieder des Fischereivereins Thur bei ihrer am Samstag durchgeführten «Thurputzätä» nebst alten Pneus und Velos und weiteren Abfällen auch skurrile Sachen wie eine Goldwäscher-Schleuse gefunden haben.

In fünf Gruppen machten sich die rund 70 Mitglieder abschnittsweise am Flusslauf an die Arbeit. Auch eine Handvoll Jungfischer des Fischereivereins war dabei. Sie setzten sich ebenfalls für die Pflege ihres zukünftigen Fischereigewässers ein. Dank tiefem Wasserstand und schönem Herbstwetter waren die Bedingungen für die «Putzätä» optimal. Auf der Strecke zwischen der Mühlau in Bazenheid und dem Huserfelsen an der Grenze zum Kanton Thurgau wurden knapp eineinhalb Tonnen Abfall gesammelt. An drei tieferen Stellen suchten die Taucherinnen und Taucher unter Wasser nach gesunkenen Schätzen. Leider konnten sie nichts Wertvolles bergen, aber ein solches Ansinnen steht bei einer «Thurputzätä» auch nicht im Vordergrund.

Mit der Putzaktion wurde sowohl der Lebensraum für Tiere und Pflanzen verbessert als auch der Erholungsraum für die Menschen verschönert. Erfreulicherweise wurde von den Fischern einhellig konstatiert, dass dieses Jahr weniger Abfall herumgelegen habe als in früheren Jahren. Dies könnte ein Zeichen erhöhter Sensibilität für die Umwelt sein, in den günstiger und zahlreicher gewordenen Entsorgungsmöglichkeiten liegen oder damit zusammenhängen, dass die «Thurputzätä» seit einigen Jahren nicht mehr alle zwei, sondern jedes Jahr stattfindet. Nach fünf Stunden Arbeit konnte der gesammelte Abfall bei der Recyclingfirma Schiess AG abgeladen werden.

Als Lohn für die geleistete Arbeit durften die Teilnehmenden anschliessend das von der Kochtruppe Freitagsstamm zubereitete Menu geniessen. Dank Unterstützung von Gemeinden, privaten Firmen und Vereinsmitgliedern konnte das Morgen- und Mittagessen den Helfern offeriert werden. Zum Schluss überreichte die OK-Präsidentin Beatrice Comminot allen Helfern ein Präsent und resümierte, dass die «Thurputzätä» ein Erfolg und ein sehr gelungener Anlass gewesen sei. (pd/red)

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