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REGION: Sie hält die Fäden zusammen

Seit Anfang Jahr leitet Rita Mauerhofer die Geschäftsstelle der Business und Professional Women (BPW) Switzerland in Zürich. Dabei arbeitet sie viel im Hintergrund und ist für den Zentralvorstand unentbehrlich.
Sabine Schmid
Rita Mauerhofer führt seit Anfang Jahr die Geschäftsstelle der Business und Professional Women. (Bild: PD)

Rita Mauerhofer führt seit Anfang Jahr die Geschäftsstelle der Business und Professional Women. (Bild: PD)

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Mit dem neuen Jahr kam eine neue Herausforderung für die Lichtensteigerin Rita Mauerhofer. Sie führt seit knapp einem Monat die Geschäftsstelle der Business und Professional Women Schweiz (BPW) in Zürich, dem bedeutendsten Verband berufstätiger Frauen (siehe Zweittext). «Die Geschäftsstelle ist der Schaltpunkt für den Verband», sagt die 53-Jährige. Vorab gehe es für sie darum, sich in die neue Tätigkeit einzuarbeiten und verschiedene Ansprechpartner kennen zu lernen. Dabei wird sie tatkräftig von zwei Mitarbeitenden und ihrer Vorgesetzten unterstützt. Die Geschäftsstelle arbeite aber sehr selbstständig und sei dafür da, die einzelnen Clubs in ihrer Verwaltungsarbeit zu unterstützen und den Zentralvorstand zu entlasten.

Wichtige Informationen vermitteln

Die Aufgaben von Rita Mauerhofer sind vielseitig. Sie erstellt zum Beispiel regelmässig einen Newsletter für alle Clubmitglieder und aktualisiert laufend die Homepage von BPW Schweiz mit neuen Veranstaltungen und wichtigen Informationen. «Für mich ist es noch neu, selber eine Homepage zu betreuen», gibt sie zu. Dazu komme der kaufmännische Alltag. Für die Buchhaltung kann Rita Mauerhofer auf die Mitarbeiterin Monika Baumann aus Wattwil zählen. Sie führt schon seit Jahren die finanziellen Aufgaben des Dachverbandes und kennt sich auch in allen anderen Bereichen des Verbandes bestens aus. Die Geschäftsstelle ist an vier Vormittagen in der Woche besetzt. Entweder arbeitet Rita Mauerhofer dann im BPW-Büro in Zürich oder zu Hause im Homeoffice. «Nachdem ich während 26 Jahren in der Hochsteig gearbeitet habe, ist das Pendeln etwas völlig Neues», sagt sie.

Die Zeit im Zug nutzt sie für ein erstes Sichten der E-Mails und der Tageszeitung. Und wenn sie Zeit hat, frischt sie ihr Französisch auf. «Das kann ich in meinem Alltag gut gebrauchen, denn wenn Vertreterinnen der BPW aus der Romandie bei uns anrufen, brauche ich das Französisch», erklärt Rita Mauerhofer. Auch Englisch sei ein Vorteil bei ihrer neuen Aufgabe. Rita Mauerhofer organisiert Veranstaltungen mit nationalem und internationalem Publikum. «Vieles dabei ist gut eingespielt», sagt sie. «Die Geschäftsstelle koordiniert die verschiedenen Vorarbeiten und unterstützt den ortsansässigen zuständigen Club bei der Durchführung. Ich bin dann vor Ort und oft sind es Details, die noch zu erledigen sind, um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren.» Ihre erste Bewährungsprobe diesbezüglich wird die Delegiertenversammlung sein, die in diesem Jahr in Lenzerheide stattfindet. Nebst dem geschäftlichen Teil wird es ein Rahmenprogramm mit einem Galaabend geben. An internationalen Kongressen wird Rita Mauerhofer als Geschäftsstellenleiterin teilnehmen, wenn sie vom Zentralvorstand delegiert wird.

Nicht gegen die Männer

Den Kontakt zu den BPW pflegt die ausgebildete Hotelfachfrau und Führungsfachfrau seit langem. Drei Jahre lang amtete sie als Vizepräsidentin des BPW-Clubs Toggenburg, bevor sie von 2000 bis 2002 das Präsidium inne hatte. Am BPW schätzt sie vor allem die Kontakte zu vielen interessanten Frauen in der ganzen Schweiz. Hinter dem Ziel der BPW – er will eine qualitative und finanzielle Gleichstellung der Geschlechter, um Wahlfreiheit in der Lebensgestaltung zu haben – kann Rita Mauerhofer voll und ganz stehen. Auch wenn sie sich, durch die neue Tätigkeit sowieso, für die Sache der Frau einsetzt, geht es ihr nie gegen die Männer. «Wir möchten ein gutes Miteinander erreichen», sagt sie.

Auch wenn Rita Mauerhofer erst wenige Tage die Geschäftsstelle der BPW leitet, ist sie bereits voll des Lobes. Das Arbeitsklima sei sehr gut, man unterstütze sich gegenseitig. «Ich fühle mit sehr wertgeschätzt, sowohl als Mensch als auch als Mitarbeiterin», bringt sie es auf den Punkt. Und wenn Sie etwas ändern könnte? «Dann wünschte ich mir mehr persönlichen Kontakt zu Menschen», sagt sie. Denn jetzt laufe ausserhalb der Veranstaltungen viel über Telefon und E-Mail.

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