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REGION: Freiwillige unterstützen Asylsuchende

Im «Zäme-Wachse» gehen Einheimische und «Zweiheimische» ein Stück Lebensweg gemeinsam. Seit der Umsetzung des Projekts im Juli des vergangenen Jahres konnte die Wirksamkeit aufgezeigt werden.
«Zäme-Wachse» heisst es auch bei einer Wanderung durch das untere Toggenburg. (Bild: PD)

«Zäme-Wachse» heisst es auch bei einer Wanderung durch das untere Toggenburg. (Bild: PD)

Die katholischen und evangelischen Kirchgemeinden des unteren Toggenburgs stehen als Trägerschaft hinter dem Projekt. Das Ziel ist ein gutes Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten. Die freiwilligen Begleitpersonen unterstützen die Asylsuchenden, welche zurzeit aus Eritrea, Afghanistan oder Irak kommen. Das Einleben vor Ort soll für die Zugewanderten erleichtert werden. Familien sind oft froh, wenn sie bei schulischen Fragen neben den Lehrpersonen eine zusätzliche Ansprechperson haben. Um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ist das Erlernen der deutschen Sprache wichtig. Einzelne freiwillige Begleitpersonen unterstützen die Neuankömmlinge bei den Hausaufgaben für den Deutschkurs, vermitteln zum Mitmachen in Sportvereinen oder ermöglichen den Kontakt zu den Nachbarn.

Untersuchung der Fachhochschule St. Gallen

Es wird als wichtig erachtet, dass die Asylsuchenden den Kontakt mit Einheimischen pflegen und so kein isoliertes Leben führen. Aus diesem Grund wurden seit Beginn auch Freizeitangebote wie Wandern, Velo fahren und mehrere Treffen angeboten. Kürzlich wurde das Projekt von fünf Studierenden der Fachhochschule St. Gallen in einem Praxisbegleitprojekt genauer untersucht. Anhand von Interviews mit den Asylsuchenden, den freiwilligen Begleitpersonen und den Vertreterinnen der Sozialämter konnten Informationen zur Umsetzung des laufenden Projektes gewonnen und dessen Wirksamkeit für die Beteiligten aufgezeigt werden. Insgesamt wurde «Zäme-Wachse» als hilfreiches Angebot eingestuft, welches einen Beitrag zum Zusammenleben aller leistet. Die Projektleitung durfte mit Zufriedenheit feststellen, dass die freiwilligen Begleitpersonen ihre Aufgabe auf ihre je individuelle Weise bestens erfüllen und die Asylsuchenden gute Kontakte mit ihnen pflegen. Der eigentliche Gewinn der Beteiligten ist die wachsende Beziehung, welche nicht gemessen und nur schwer in Wort zu fassen ist. (pd)

Hinweis

Weitere Auskünfte erteilt Projektleiterin Sylvia Suter telefonisch unter 071 9831164.

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