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REGION: Die ganze Region steht auf der Bühne

Gestern startete die Kulturbühne. Über 100 Kulturschaffende aus nahezu allen Gemeinden des Vereins Thurkultur präsentieren sich dabei der Bevölkerung. Ob daraus ein wiederkehrender Anlass wird, ist noch offen.
Gianni Amstutz
Der Kulturwürfel bereiste die Region, Künstler tun es ihm gleich. (Bild: PD)

Der Kulturwürfel bereiste die Region, Künstler tun es ihm gleich. (Bild: PD)

Gestern startete der grösste Kulturanlass des Jahres in der Region. Fast zwei Jahre dauerten die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten. An der Kulturbühne präsentieren sich bis am Sonntag über 100 Kulturschaffende an 74 Anlässen. Von Aadorf über Wil bis Zuzwil, von Chorauftritten über Theaterproduktionen bis zu Waldspaziergängen, von Kirchen über den Stadtbus bis zu Bibliotheken: Das Motto der Veranstaltung der Thurkultur «Gemeinsam vielfältig» drückt sich sowohl darin aus, dass an zahlreichen Orten in 18 der 22 Thurkultur-Gemeinden Anlässe stattfinden als auch im abwechslungsreich gestalteten Programm. Kinder kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie erwachsene Kulturliebhaber.

Eine Kulturregion über Grenzen hinaus

Ziel der siebentägigen Veranstaltungsreihe sei es, die Kultur in der Region besser sichtbar zu machen, sagt OK-Präsident Michael Sarbach. «Wir wollen zeigen, dass wir über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus eine Kulturregion sind.» Das OK sei sich jedoch bewusst, dass die Kulturbühne ein Experiment sei. Ob der Fülle der Veranstaltungen, welche in einer relativ kurzen Zeit stattfinden, sei es möglich, dass die eine oder andere in puncto Besucherzahlen etwas untergehe. Es gehe bei der Kulturbühne aber auch darum, den Künstlern und Veranstaltern ein Gesicht zu geben, sagt Sarbach. So könnten alleine der Platz in der offiziellen Broschüre und die Kontakte, welche durch die Teilnahme entstehen, für die Kunstschaffenden viel wert sein.

Das OK erhofft sich, dass die Kulturbühne den Kulturschaffenden den nötigen Rahmen biete, ihr Schaffen breiten Teilen der Bevölkerung zu präsentieren. Auch «Kulturmuffel» sollen mit dem Programm angesprochen werden, sagt Sarbach. Die Vielfalt der Anlässe auf kleinem Raum könne dabei helfen. «Vielleicht entschliesst sich jemand, der eine Ausstellung im Hof besucht, dazu, danach gleich noch bei einem Konzert in der Nähe vorbeizuschauen.»

Ob aus der Kulturbühne ein wiederkehrender Anlass wird, lässt das OK offen. «Es wäre schade, wenn es eine einmalige Sache bleiben würde», sagt Sarbach. Ein Grossteil der 100000 Franken für die Erstausgabe seien für die Initialisierung des Projekts investiert worden. Diese Kosten würden bei einer Wiederholung wegfallen. Aufgrund der relativ langen Vorbereitungszeit sei ein Drei- bis Vierjahresrhythmus denkbar – falls es denn zu einer zweiten Austragung kommen sollte, sagt Michael Sarbach.

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Hinweis

Programm der Kulturbühne auf www.kulturbuehne2018.ch.

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