Reden wie zum 1. August

SCHWARZENBACH. Bruno Dudli, Präsident SVP Kreis Wil, verglich Neujahrsansprachen mit Reden zum 1. August, würden doch die typischen Errungenschaften der Schweiz über alle Parteigrenzen hinweg in den höchsten Tönen gelobt.

Philipp Stutz
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SCHWARZENBACH. Bruno Dudli, Präsident SVP Kreis Wil, verglich Neujahrsansprachen mit Reden zum 1. August, würden doch die typischen Errungenschaften der Schweiz über alle Parteigrenzen hinweg in den höchsten Tönen gelobt. Allerdings werde dabei verschwiegen, dass der Volkswille insofern missachtet werde, als dass Vorlagen nicht umgesetzt würden. Dudli erwähnte als Beispiel die Ausschaffungs-Initiative der SVP. Eine Umsetzung dieses Verfassungsartikels sei noch immer nicht in Sicht. Das gleiche scheine sich bei der Masseneinwanderungs-Initiative abzuzeichnen. «Damit werden rechtsstaatliche und demokratische Grundwerte verletzt», kritisierte Dudli. In diesem Jahr werden wichtige Weichen gestellt. «Der 18. Oktober wird von grosser Bedeutung sein für die Zukunft unserer Heimat», sagte Dudli. Treffe doch die Wählerschaft bei den Wahlen ins eidgenössische Parlament einen Grundsatzentscheid über die zukünftige Marschrichtung der Schweizer Politik. «Frei bleiben» lautet der neue Slogan der SVP. Er soll auch Markenzeichen sein für die bald lancierte Volksinitiative zur Umsetzung von Volksentscheiden: «Schweizer Recht geht fremdem Recht vor.»