REBBERG: Zerstörerischer Frost-Hammerschlag

Beim Saisonabschluss des Waldvereins Wuppenau äusserte Präsident Hanspeter Gantenbein die Hoffnung auf eine Minimalernte. Geehrt wurde Walter Schnetzler.

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Die 22. Saison des Waldvereins Wuppenau verlief unfallfrei. Dies gab Vereinspräsident Hanspeter Gantenbein beim Saisonschluss in der Waldwies bekannt. Der Präsident berichtete über weitere Neuigkeiten wie den Barfussweg, bei dem in diesem Jahr rund 15000 Besucher erwartet werden. Weniger positiv war, was Gantenbein über den Frost zu sagen hatte, der im Rebberg alle Knospen erfrieren liess.

Mit doppeltem Aufwand auf Viertelertrag kommen

«Nach dem Rekordjahr 2016 kam dieses Jahr der ‹Frost-Hammerschlag›, welcher alle Knospen absterben liess. Noch haben wir aber Hoffnung, dass sich die neuen Triebe durchsetzen und wir so zumindest noch auf eine Minimalernte zählen können», sagte Gantenbein. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu, dass man mit doppeltem Aufwand noch auf einen Viertelertrag kommen will. «Verdient hätten es die fleissigen Rebberghelfer.»

Mit der Verleihung des Waldoskars werden verdiente Mitglieder geehrt. Wenn sich aber einer seit über 18 Jahren – auch nachdem er den Waldoskar im Jahr 2007 bereits erhalten hat – im Alter von 85 Jahren immer noch fast täglich für das Wohl des Vereins einsetzt, dann muss dies verdankt werden.

«Einer der unermüdlichsten Macher, einer, der fast überall seine Hände im Spiel hat und ein Sympathieträger ist, der wird heute mit einer von Grimbühler und Marie-Louise Eigenmann geschnitzten Holztafel belohnt.» Gantenbein sprach von Walter Schnetzler, dem es bei der Geschenkübergabe eine kleine Träne in die Augen trieb.

Christoph Heer

redaktion@wilerzeitung.ch