RCU startet in Oberhallau

AUTOMOBIL. Die Startliste zum Bergrennen Oberhallau vom kommenden Wochenende ist mit 240 Fahrern randvoll. Da diese Veranstaltung wieder zum KW-Bergcup zählt, hat es in der Kategorie E1 sehr grosse Felder mit schnellen Fahrzeugen.

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AUTOMOBIL. Die Startliste zum Bergrennen Oberhallau vom kommenden Wochenende ist mit 240 Fahrern randvoll. Da diese Veranstaltung wieder zum KW-Bergcup zählt, hat es in der Kategorie E1 sehr grosse Felder mit schnellen Fahrzeugen. Schon allein in der Klasse bis 2000 ccm sind 52 Fahrzeuge gemeldet. Daher haben sich unter anderem die Rennclub-Untertoggenburg(RCU)-Fahrer Peter Niederer, Roland Graf und Erwin Spiess, die in dieser Kategorie starten, gegen viele schnelle Mitbewerber durchzusetzen. In der Klasse 3001 bis 3500 ccm wird der RCU-Fahrer Roger Schnellmann versuchen, seinen grossartigen Sieg von Les Rangiers zu wiederholen. Auch Bruno Sawatzki versucht sich in dieser Klasse wie beim Bergrennen Anzère mit dem Seat Leon Supercopa. In der Kategorie Renault Classic startet Patrick Felix erstmals auf einem Renault Clio Cup. Auch die Interswiss-Klassen sind sehr gut besetzt, und Thomas Frei sowie der Lokalmatador Jürg Ochsner werden sich sicher ein spannendes Duell in der Klasse 1601 bis 2000 ccm liefern. Ein weiterer Lokalmatador ist Beat Halbheer, der OK-Chef des Bergrennens, der mit seinem Citroën Saxo, wie Rudi Oberhofer, in der Kategorie Interswiss bis 1600 ccm startet. Leander Baumann aus Schwarzenbach ist als einziger RCU-Fahrer bei den Formelautos am Start. Am Samstag werden die Trainingsläufe und am Sonntag die Rennläufe, ab 7.30 bis 17.45 Uhr, gefahren.

Jagd auf den zweiten Rang

BERGLAUF. Angela Haldimann Riedo beteiligte sich erfolgreich am Rennen von Lauterbrunnen auf das Schilthorn. Sie absolvierte dabei in der hervorragenden Zeit von 2:25:39 eine Distanz von 21,097 Kilometern mit einer Steigung von 2175 Metern. Ihre Leistung brachte sie auf den zweiten Rang, einmal mehr hinter der Seriensiegerin Daniela Gassmann. Angela Haldimann lief lange auf dem dritten Rang, forderte jedoch die Zweite, die deutsche Berglauf-Meisterin Melanie Noll. Diese fühlte sich offenbar gejagt, so dass sie darauf verzichtete, sich an den Verpflegungsständen einzudecken. Der Hungerast folgte, und Angela Haldimann konnte ihre Gegnerin locker überholen. Am Schluss verzeichnete sie auf die Deutsche gar einen Vorsprung von fast fünf Minuten. Die Niederuzwilerin zeigte sich nach dem Rennen sehr zufrieden: «Ich lief dieses Jahr fünf Minuten schneller als vergangenes Jahr. Meine Zeit ist meine zweitbeste am Inferno Halbmarathon.»

Kampf gegen den Abstieg

FAUSTBALL. Für das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) beginnt am Samstag mit einer Heimrunde der entscheidende Kampf gegen den Abstieg. Der Leader aus Wigoltingen und die Oberentfelder werden aber sicher keine Gastgeschenke mitbringen. Weil es dem RiWi-Team in den zwei letzten Meisterschaftsrunden vor der Sommerpause nicht gelungen ist, die budgetierten Punkte gegen die sogenannt schwächeren Teams zu holen, steht es nun mitten im harten Abstiegskampf. Mit vier Zählern liegen die Hinterthurgauer aktuell auf dem achten Tabellenplatz, was die Verbannung in die NLA-NLB-Barrage bedeuten würde. Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsrang beträgt nur zwei Punkte, gleich viel wie der Rückstand auf den die Liga sichernden siebten Rang. Gespielt wird ab 17 Uhr auf der Anlage Ägelsee. Zuerst gegen das viertplazierte Oberentfelden, nachher gegen Leader Wigoltingen. Trotz der hochklassigen Gegner verlangt Trainer Benjamin Meile von seinem Team zwei Zähler aus diesem Heimauftritt, um etwas Luft auf den direkten Abstiegsplatz zu schaffen.

Starke Leistung von Nico Seiler

MOTOCROSS. Am SAM-Motocross in Möggers/Vorarlberg zeigte der junge Lütisburger Nico Seiler eine starke Leistung. Mit lediglich fünf Punkten Rückstand auf den Tagessieger Andy Baumgartner aus dem Thurgau sicherte er sich den zweiten Platz bei den Masters MX2. Für weitere Podestplätze der Teilnehmer aus der Region Wil/Toggenburg sorgten Pablo Zablonier (Rickenbach bei Wil) als Zweiter der Nationalen MX2 und Remo Rüegger (Niederwil) als Dritter der Quad. Mehrere Supermoto-Piloten überbrückten die Pause bis zu ihrem nächsten Rennen mit einem Start an diesem Motocross ennet der Landesgrenze. Unter ihnen auch Randy Götzl aus Mogelsberg, der in der Kategorie National MX1 das Podest nur knapp verpasste.

Den dritten Rang gehalten

MOTORRAD. Der Hinterthurgauer Rennfahrer Roman Stamm stand im dritten Lauf zur Langstrecken-WM in Oschersleben im Einsatz. In den zwei Zeittrainings konnte Stamm mit den Schnellsten mithalten und erreichte in seiner Gruppe den dritten Platz mit lediglich 0,24 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten. Für den Startplatz wurde der Durchschnitt der drei Fahrer genommen, und diese Zeiten ergaben für das Bolliger-Team den achten Startplatz. Für den Start zu diesem harten Rennen wurde Stamm als Startfahrer bestimmt. Nach dem ersten Turn, der gut 50 Minuten dauerte, übergab er die Kawasaki an sechster Stelle an Teamkollege Saiger. Nach Halbzeit lag die Bolliger-Truppe an fünfter Stelle mit Aussichten auf einen Podestplatz. Doch dann bremste die Defekthexe die Ambitionen. Nach einigen Reparaturen boten die drei Fahrer eine beachtenswerte Aufholjagd. Auf Rang 25 zurückgefallen, konnten sie sich bis zum Schluss auf den 18. Rang nach vorne kämpfen. Mit den fünf gewonnenen Punkten kam das Team Bolliger mit einem blauen Auge davon und konnte den dritten WM-Zwischenrang verteidigen.