«Raum für eigene Interpretationen»

Die Künstlerin Stefanie Balmer-Süsstrunk lebt seit 1990 in Wil. Im Kulturpavillon der Klinik werden ab dem 7. Februar ihre Bilder ausgestellt. Ihre Werke tragen keine Titel.

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WIL. Der Kulturpavillon der Psychiatrischen Klinik Wil zeigt Bilder der in Wil lebenden Stefanie Balmer-Süsstrunk. Die öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, 7. Februar, 18 bis 19.30 Uhr, die Einführung in die Ausstellung um 18.15 Uhr statt.

Abstrakte Natur

Neben Schreiben und Fotografieren ist Malen seit rund 15 Jahren fester Bestandteil in Stefanie Balmers Leben. Sie besuchte Malkurse, Malwochen, Kurse zu Farbe und Form an der Zürcher Schule für Gestaltung, Aktmalen in St. Gallen. Resultat ist eine eigenständige Malweise, sind in Gouache oder in Gouache und Bleistift gemalte Bilder abstrakter Natur – häufig mit Wiederholungen organischer oder geometrischer Formen. Die Tiefenwirkung erzielt Stefanie Balmer durch Schichten und Verdichten der einzelnen Elemente. Überschneidungen, Kreuzungspunkte entstehen, bis plötzlich das Dazwischen, der Zwischen-Raum, wichtiger als die Form wird. «Meine Bilder sollen den Betrachtenden Raum lassen für eigene Interpretationen, deshalb gebe ich ihnen bewusst keine Titel», sagt sie denn auch.

Dritte Einzelausstellung

Gewissermassen im Jahresturnus stellt Stefanie Balmer ihre Werke aus. 2013 zum drittenmal im Rahmen einer Einzelausstellung im Kulturpavillon der Psychiatrischen Klinik Wil. Stefanie Balmer-Süsstrunk wurde in Schaffhausen geboren und ist Mutter von drei erwachsenen Söhnen. (pd)