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Raubdelikte: Aufklärungsquote lag im Kanton St.Gallen 2018 bei 57 Prozent

Der Bankräuber von Schwarzenbach ist immer noch auf freiem Fuss. Die Wahrscheinlichkeit, dass er in absehbarer Zeit gefasst wird, ist statistisch grösser als er sich bewusst sein dürfte.
Hans Suter

Wer einen Raub oder gar Raubüberfall verübt, hat einschneidende juristische Konsequenzen zu erwarten. Diese können von Verurteilungen mit bedingten Geld- und/oder Freiheitsstrafen bis hin zu mehrjährigen unbedingten Gefängnisstrafen reichen. Zu glauben, man sei besonders clever oder «es wird schon gut gehen», ist reichlich naiv. «Jeder Täter macht Fehler und hinterlässt Spuren», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Wer von einer Sucht zur Straftat getrieben ist, dürfte sich diese Überlegungen freilich erst im Nachhinein machen, weil die Verlockung zu gross, die Gelegenheit zu günstig war.

Ein Blick in die Kriminalstatistik 2018 des Kantons St. Gallen zeigt indes: 57 Prozent aller Raube wurden aufgeklärt. Dabei dürfte die Quote bei den selteneren Raubüberfällen noch weit höher liegen als bei den viel zahlreicheren einfachen Rauben.

Grosses Risiko für wenige tausend Franken eingegangen

Das muss auch der Bankräuber von Schwarzenbach bedenken. Das war geschehen: Am Dienstagnachmittag hat ein unbekannter Mann die Filiale Schwarzenbach der Raiffeisenbank Region Uzwil überfallen. Gemäss Angaben der Kantonspolizei St. Gallen betrat der Mann um 14.45 Uhr die Bank und forderte von einem Angestellten Bargeld. Um der Forderung Druck zu verleihen, zeigte er eine Faustfeuerwaffe, welche er in einem Plastiksack mitführte. Es wurden ihm mehrere tausend Franken ausgehändigt. Das Geld verstaute er in einem Plastiksack und verliess die Bank. Er flüchtete vorerst zu Fuss in unbekannte Richtung. Bis gestern konnte der Gesuchte nicht gefasst werden.

Polizei sucht weiterhin nach Augenzeugen

Beim Täter handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 45 bis 55-jährigen Mann, der etwa 170 cm gross ist. Er hat eine feste Statur und gräuliche Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er ein bläuliches T-Shirt, eine Sonnenbrille und eine schwarze Baseball-Mütze. Er sprach schlecht Englisch, was eventuell vorgetäuscht war. Er hatte einen rötlichen Plastiksack bei sich.

Personen, die Angaben zum Täter oder dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizeistation Uzwil unter der Telefonnummer 058 229 51 30 zu melden. (hs)

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