Raiffeisenbank auf Sparkurs

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Neckertal Das Jahresergebnis 2016 der Raiffeisenbank Neckertal ist «gut und solide». Dies sagte Verwaltungsratspräsident Kurt Knaus an der von 536 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern besuchten Generalversammlung. Auf der Ertragslage zu wachsen sei in dieser Region schwierig – die Kosten müssten im Auge behalten werden, betonte er. Deshalb würden auch die beiden Geschäftsstellen Brunn­adern und Hemberg per Ende Juni geschlossen. Die Bancomaten bleiben erhalten, und am Hauptsitz in Schönengrund wird nun eine 24-Stunden-Selbstbedienungszone eingerichtet.

Jahresgewinn auf halbe Million gesunken

Die «Krone» in Hemberg gehört der Raiffeisenbank Neckertal. Es sei wenig sinnvoll, das Restaurant weiterzuführen. Drei neue Wohnungen sollen eingebaut werden. Das Baugesuch sei eingereicht worden, informierte Kurt Knaus weiter. Zur Jahresrechnung gab Christian Okle, Vorsitzender der Bankleitung, ergänzende Informationen. Mit dem erwirtschafteten Gewinn von 497 390 Franken, 18 Prozent weniger als im Vorjahr, könne das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Dieses beträgt nun 13,6 Millionen Franken. Beim Hypothekargeschäft war ein Wachstum um 0,1 Prozent auf 226,8 Millionen Franken zu verzeichnen. Die Kundeneinlagen stiegen um 1,9 Prozent auf 248,5 Millionen Franken. Der Bruttoerfolg aus dem Zinsgeschäft sank um 3,5 Prozent auf 3,34 Millionen Franken.

Nach der Genehmigung der Rechnung bestätigten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter den Verwaltungsrat. Die Raiffeisenbank Neckertal zählt 3208 Mitglieder. Die Zahl ist leicht rückläufig. (ch)