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Rätselumwobene Lesenacht

Eine Nacht im Schulhaus – keine alltägliche Erfahrung. Für die Schülerinnen und Schüler der Uzwiler Primarschule Neuhof aber ein riesiges Erlebnis. Die Reaktionen sind denn auch durchwegs positiv.

UZWIL. Ende Januar machten sich die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Neuhof in Uzwil, mit einem Schlafsack sowie einer Schlafmatte bepackt, auf den Weg zum Schulhaus. Manche wurden von ihren Eltern begleitet. Dort öffnete sich um 19.30 Uhr die Tür für die Lesenacht, und die Kinder stürmten lachend und gut gelaunt in ihre Klassenzimmer.

Taschenlampe unter Decke…

Im Schulhaus herrschte reges Treiben, da die Klassen fleissig an der Rätselwerkstatt arbeiteten, bei der sie verschiedene Posten lösten, sich mit einer feinen Suppe stärkten oder sich im Klassenzimmer in ein Buch vertieften. Etwas später am Abend spazierten die Kinder der 1. Klasse mit ihrem Gotti oder Götti aus der 6. Klasse und einer Laterne durch das Quartier. Vor dem Schlafengehen durften die Jüngsten noch eine Geschichte geniessen, die ihnen von den Gottis und Göttis vorgelesen wurde. Danach wurde es langsam Zeit, in den Schlafsack zu schlüpfen, um zu schlafen oder mit der Taschenlampe noch bis tief in die Nacht hinein zu lesen. So wurde es im Schulhaus immer ruhiger, und nur noch zwischendurch huschte ein Kind durch den Gang. Ein Morgenessen rundete die Lesenacht ab.

Was hat gefallen?

Auf die Frage, was den Schülerinnen und Schülern am besten gefallen hat, antwortete Sladan aus der 3. Klasse wie folgt: «Die Scherzfragen waren echt spannend. Und das Lesen in der Nacht war speziell.» Die Fünftklässlerin Ladina berichtet: «Kaum jemand bemerkte, dass sich eigentlich alle Kinder in der Schule befanden. Denn alle tauchten ein in ihre eigene Welt, in die Welt ihres Buches. Nur der Rätselparcours und die Suppe unterbrachen diese friedlichen Momente. Beim Rätselparcours wurden wir gefordert: Bei den kniffligen Scherzfragen und anspruchsvollen Kreuzworträtseln mussten wir unseren ganzen Grips aufbieten. Am Schluss rauchten alle Köpfe. Dann ging's wieder zurück ins Schulzimmer, wo unsere spannenden Bücher auf uns warteten.»

Sehr lange aufgeblieben

Auch Stefan aus der 6. Klasse genoss die Lesenacht. So berichtet er vom Anlass: «Alle warteten am Abend voller Spannung darauf, dass die Türen zu einer Nacht voller Spiele, Rätsel, Bücher und Geschichten geöffnet wurde. Für alle Klassen war Etappe Nummer eins das Lesequiz, welches aus verschiedenen Posten wie Rätseln, Scherzfragen, einem Zeichnungsdiktat und Kreuzworträtseln bestand. Später ging es auf einen Nachtspaziergang mit den Erstklässlern. Die Suppe, die wir danach geniessen durften, hatten wir uns wirklich verdient. Wir mussten uns beeilen, denn die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse warteten schon auf ihre Nachtgeschichte, die wir ihnen erzählten. Danach wurde es Zeit, seinen Schlafplatz einzurichten. Ich kann nicht sagen, wer wann eingeschlafen ist, vermute aber, dass die meisten lange aufgeblieben sind. Um 7.30 Uhr wurden wir geweckt. Alle kamen verschlafen zum Frühstück, nur unsere Lehrerinnen und Lehrer hatten es irgendwie geschafft, fit zu wirken. Aber wahrscheinlich waren sie genauso müde wie wir. Um 9 Uhr gingen alle nach einer tollen Lesenacht nach Hause, um noch ein wenig zu schlafen.» (gk.) ?

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