Radarmessanlage angezündet und geflüchtet

Die Kantonspolizei St. Gallen hatte in der Region Wil viel zu tun über das Wochenende. Es kam zu mehreren Einbrüchen, einer Frontalkollision zwischen zwei Autos, viel Rätselraten und Aufregung in Dicken und einer brennenden Radaranlage.

Hans Suter
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Grosser Schaden: Die angezündete Radarmessanlage. (Bild: Kapo)

Grosser Schaden: Die angezündete Radarmessanlage. (Bild: Kapo)

Am Sonntag, nach 2.30 Uhr, ist die semistationäre Radarmessanlage der Kantonspolizei St. Gallen an der Toggenburgerstrasse in Lütisburg angezündet worden. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der untere Teil der Anlage wurde durch das Feuer beschädigt. Ob die Mess- und Aufzeichnungsinstrumente auch beschädigt sind, muss laut Polizeiangaben zuerst geklärt werden. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren unter 058 229 81 00 in Verbindung zu setzen.

Sondereinsatz in Degersheim

Aufregung herrschte am Samstag in Dicken bei Degersheim. Kurz nach 11 Uhr hatte ein Mann die Notrufzentrale angerufen und ein persönliches Problem geschildert. Auf nochmaliges Zurückrufen der Mitarbeitenden der Notrufzentrale sei das Telefon nicht mehr abgenommen worden. Die Polizei ging davon aus, dass sich der 65-Jährige möglicherweise in einer persönlichen Krise befindet. Deshalb wurde eine Patrouille an den Wohnort entsandt. Doch im Garten des Hauses befanden sich zwei Hunde, die den Zutritt zum Haus aber verunmöglichten. «Deshalb wurden Hundeführer und weitere Polizeipatrouillen aufgeboten», wie Mediensprecher Hanspeter Krüsi später mitteilte. Ein Hund habe durch einen Hundeführer vom Haus weggenommen werden können. Das Ziel sei gewesen, mit dem Mann in Kontakt zu treten. Um 14.33 Uhr kam dann die Entwarnung von der Kantonspolizei St. Gallen: «Soeben konnte mit dem Mann gesprochen werden. Er wird durch die Mitarbeitende des Rettungsdienstes untersucht. Er ist körperlich unverletzt.» Für die Bevölkerung bestand laut Polizeiangaben keine Gefahr. Es seien keine Personen verletzt worden.

Einbrecher unterwegs in Zuzwil und Wil

Die dunkle Jahreszeit bringt es mit sich, dass vermehrt Einbrecher unterwegs sind und nebst den Schäden auch Schrecken und Ärger verursachen. Am Samstag in der Zeit zwischen 13 Uhr und 21 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft an der Buchenstrasse in Zuzwil in zwei Einfamilienhäuser eingebrochen. An der Hofäckerstrasse gelang es der Täterschaft nicht, ein Fenster einer Wohnung aufzubrechen. Laut Polizeiangaben stahl die Täterschaft in den Häusern Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken. Der Sachschaden beläuft ebenfalls auf mehrere hundert Franken.
In der Nacht vom Mittwochabend zwischen 21 Uhr und Donnerstagmorgen um 4.30 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft an der Konstanzerstrasse in Wil in einen Tankstellenshop eingebrochen. Sie brach eine Tür auf, stahl gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen Zigaretten und Glückslose im Wert von mehreren tausend Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 400 Franken.

Frontalkollision: Zeugen gesucht

Am Freitagabend um 18.10 Uhr ist es in Bazenheid auf der Wilerstrasse, Höhe Einmündung Neugasse, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein grauer Mercedes-Benz ML 320 CDI mit AI-Kontrollschildern und ein grauer Toyota Avensis Kombi mit SG-Kontrollschildern prallten frontal zusammen. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren unter der Nummer 058 229 81 00 zu melden.