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Quartierschulen: Projekt der St. Galler Gemeinden

Die Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten (VSGP) will in allen 77 St. Galler Gemeinden Quartierschulen einrichten. Das Konzept sieht vor, dass Migrantinnen und Migranten in einem 60 Lektionen dauernden, kostenlosen Starter-Kurs ein unkomplizierter Einstieg in die deutsche Sprache vermittelt wird. Ein solches Angebot gibt es seit Montag auch in Wil. Der Unterricht findet im Islamischen Begegnungszentrum an der Rosenstrasse statt. Als Kursleiterinnen und -leiter fungieren ehrenamtliche Privatpersonen. Es werden noch Personen aus der Stadt oder Region Wil gesucht. Interessierte werden professionell angeleitet und ausgebildet. In der Regel wird zu zweit unterrichtet.

Im Anschluss an den ges­trigen Besuchertag der neuen Quartierschule Wil sprach Roger Hochreutener, Gemeindepräsident von Eggersriet und Geschäftsleiter der VSGP, über Erfahrungen der gestarteten Gemeinden. Als Vorteil der Quartierschulen hob er unter anderem hervor, dass diese nicht zentralisiert, sondern dort sind, wo die Flüchtlinge wohnen. Auf diese Weise ergäben sich durch das Lernen der Sprache auch Beziehungen. Was der Besuch einer Quartierschule bewirken kann, erläuterte er anhand eines Beispiels. Kürzlich habe ihn ein Schweizer, der mit einer Kam­bodschanerin verheiratet sei, angerufen. Seine Frau gehe nun wieder mit aufrechtem Gang durchs Dorf, teilte dieser mit. Der Unterricht hat ihr zu neuem Selbstvertrauen verholfen. (uam)

Hinweis

www.quartierschule.ch

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