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Qualifikation zur Berufs-WM: In der Schreinerei Hugentobler in Braunau möglichen Weltmeistern über die Schultern geschaut

Auf dem Weg zur Berufs-WM 2019 in Kazan absolvierten die besten Nachwuchsschreiner die erste von drei Qualifikationsrunden in der Schreinerei Hugentobler. Mit dabei waren zwei Kandidaten aus der Region.
Gianni Amstutz
Höchst konzentriert arbeitet Thomas Schmid aus Sonnental in der Schreinerei in Braunau. Sein grosses Ziel ist die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft 2019 in Kazan. (Bild: Christoph Heer)

Höchst konzentriert arbeitet Thomas Schmid aus Sonnental in der Schreinerei in Braunau. Sein grosses Ziel ist die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft 2019 in Kazan. (Bild: Christoph Heer)

«Meisterlich» war nicht nur das Motto der zwei Festtage in der Schreinerei Hugentobler. Meisterlich waren auch die Leistungen der neun Kandidaten, die als Schreiner-Nationalmannschaft am ersten von drei Ausscheidungswettkämpfen teilnahmen. Die Sieger dieser Meisterschafts-Trilogie (nach Braunau finden in Rossiniére VD und Oberwangen BE die weiteren Qualifikationswettkämpfe statt), dürfen im nächsten Jahr an den World Skills, also den Berufsweltmeisterschaften, teilnehmen.

Die Teilnehmer dürfen 2019 das 22. Lebensjahr nicht überschritten haben. Zwei aus dem Einzugsgebiet der Kantone St.  Gallen und Thurgau haben sich bis in die Schreiner-Nationalmannschaft vorgekämpft. Samanta Kämpf aus Dettighofen und Thomas Schmid aus Sonnental liessen sich beim ersten Qualifikationswettkampf bei ihrer Arbeit durch nichts ablenken.

Beobachtet von Zuschauern, aber auch von Experten, arbeiteten die jungen Berufsleute während sechseinhalb Stunden an ihren Arbeitsplätzen. Tobias Hugentobler, Geschäftsführer der Schreinerei Hugentobler, kümmerte sich um den reibungslosen Ablauf und betonte, dass dies eine wohl einzigartige Sache sei. «Dass wir die Nationalmannschaft hier bei uns haben, macht uns stolz und ist für unsere Region einmalig.» Bei Berufsweltmeisterschaften belegt die Schweiz wiederkehrend einen der vorderen Plätze im Medaillenspiegel. Europaweit steht die Schweiz gar unangefochten an erster Stelle. Insbesondere in den Kategorien der Möbel- und Massivholzschreinern – dies belegen die Medaillenspiegel der vergangenen Jahre eindrücklich – gilt die Schweiz als fast unschlagbar. Chefexperte Roger Huwyler aus Bex ist sich dessen bewusst und weiss auch die Gründe dafür. «Tugenden wie Effizienz, Sauberkeit, Schnelligkeit und Genauigkeit werden in der Schweiz enorm gross geschrieben.»

Samanta Kämpf auf Rang zwei

Tag der offenen Tür, Tischmesse, Festwirtschaft, Powerschreinern, Komiker Thomas Götz und anderes ergänzten das Festwochenende auf dem Areal der Firma Hugentobler. Bereits am Freitagabend war der Gewerbeverein Wil und Umgebung, anlässlich ihres 38. Gewerbefensters, zu Gast. Nicht selten schnupperten junge Besucher am Beruf des Schreiners, Schnuppertage konnten vor Ort terminiert werden. Samanta Kämpf beendete die erste von drei Qualifikationsrunden auf dem vielversprechenden zweiten und Thomas Schmid auf dem fünften Rang.

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