Puccini und Liszt zum Kirchenfest

WIL. Am Samstag, 29. Juli, um 17 Uhr singt in der Kirche St. Peter der Caecilienchor, unterstützt von Solisten und Orchester, Puccinis «Missa di Gloria» und das «Tu es Petrus» von Franz Liszt.

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WIL. Am Samstag, 29. Juli, um 17 Uhr singt in der Kirche St. Peter der Caecilienchor, unterstützt von Solisten und Orchester, Puccinis «Missa di Gloria» und das «Tu es Petrus» von Franz Liszt.

Obwohl die Uraufführung der «Missa di Gloria» erfolgreich verlief, wurde das Werk zu Puccinis Lebzeiten nicht mehr aufgeführt und war erst vor 60 Jahren, 1952, in Chicago zum erstenmal wieder zu hören. Nach der Komposition seiner Messe hatte sich Puccini ganz auf das Komponieren von Opern festgelegt. Die «Missa di Gloria» blieb sein einziges grosses geistliches Werk.

Franz Liszt war einer der vielfältigsten und produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts und schuf neben seiner Klaviermusik auch Orgelmusik, symphonische Musik, Lieder, zwei Oratorien und Chormusik. Etwa ein Fünftel seiner über 800 Werke ist dem Bereich der Kirchenmusik zuzuordnen, so auch das Oratorium «Christus». Mit dem «Tu es Petrus» wird an die Gründung der Kirche erinnert. Am Schluss des Gottesdienstes spielt der Organist die «Gran Marcia della Norma» von Vincenzo Bellini. Die Ausführenden sind: Viktor Majzik, Tenor; Tobias Schmid, Bariton; Caecilienchor St. Peter; ein Orchester ad hoc und Werner Baumgartner, Orgel. Die Leitung hat Markus Leimgruber. (pd)