Psychiatrie: Dauer des Aufenthalts sinkt

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Wil Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord (KPD-SN), zu der die Psychiatrische Klinik Wil gehört, berichten im Geschäftsbericht 2016 von einem ereignisreichen, erfreulichen Jahr. Besonders das finanzielle Ergebnis und die weitere Verkürzung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer bei stationären Patientinnen und Patienten stimmen zuversichtlich, heisst es in einer Mitteilung. In der Klinik Wil, dem Spezialpflegeheim Eggfeld und in den Psychiatrischen Zentren in Rorschach, St. Gallen und Wattwil wurden im vergangenen Jahr 7832 psychisch belastete Menschen ambulant, tagesklinisch und stationär betreut und behandelt. Das sind etwas mehr als im Vorjahr. Eine hohe Bettenauslastung von 97 Prozent und die erneut gestiegene Nachfrage nach ambulanten Angeboten führten zu einem Jahresgewinn von 1,6 Millionen Franken. Die ambulanten Leistungen sind gestiegen, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten in allen drei Fachbereichen gesunken ist.

790 Mitarbeiter sorgen für Erfolg

CEO Markus Merz bezeichnet das Geschäftsjahr 2016 als erfreulich: «Trotz einem herausfordernden Jahr mit verschiedenen Investitionen in die Infrastruktur, einigen konzeptionellen Änderungen und Vorbereitungsarbeiten für den Umbau des Hauses A01 und das neue Corporate Design haben wir ein gutes Ergebnis erzielt.» Die KPD-SN als kantonale Institution erfüllten erneut ihren Auftrag, die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Patienten zu verbessern. Dazu trugen die 790 Mitarbeitenden wesentlich bei. Als Meilenstein 2016 hebt Merz die «Strategie 2020» hervor. Dabei handelt es sich um die verstärkte Kooperation zwischen den KPD-SN und den Psychiatrie-Diensten Süd mit dem Ziel, Synergien auf angebotsstrategischer und operativer Ebene zu nutzen. Die Ende 2013 durch den Verwaltungsrat unter dem Präsidium von Regierungsrätin Heidi Hanselmann verabschiedete Strategie hat im Berichtsjahr wichtige Entwicklungen vorangetrieben. (red)

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