Prominenter Gast beim FC Uzwil

Die Supporter des Vereins konnten an ihrer HV vom Donnerstagabend Bernard Thurnheer als Referenten begrüssen. Der Ochsen-Saal war voll besetzt.

Urs Nobel
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Dem FC-Uzwil-Supporter-Präsident Berto Besio (links) ist es gelungen, Beni Thurnheer für einen Vortrag nach Niederuzwil zu holen. (Bild: Urs Nobel)

Dem FC-Uzwil-Supporter-Präsident Berto Besio (links) ist es gelungen, Beni Thurnheer für einen Vortrag nach Niederuzwil zu holen. (Bild: Urs Nobel)

NIEDERUZWIL. Berto Besio, Präsident der Supporter des FC Uzwil, schafft es jedes Jahr, interessante Persönlichkeiten für ein Referat an der Hauptversammlung zu verpflichten. Auch dieses Mal ist ihm eine «Traumverpflichtung» gelungen. Nicht zuletzt wegen der Ankündigung, dass Bernard Thurnheer referieren werde, besuchten die HV so viele Mitglieder wie schon lange nicht mehr.

Bevor der «Schnurri der Nation» aber an der Reihe war, wurden die ordentlichen Traktanden abgehandelt. Zudem sprach auch Vereinspräsident Robin Keller zu den Supportern und zeigte sich dankbar, dass der FC Uzwil auf so viele treue Gönner zählen dürfe.

Erfolgreiche Saison

Keller blickte auf eine Saison zurück, die so erfolgreich war wie schon lange nicht mehr. «Wir sind mit der ersten Mannschaft in die 2. Liga inter aufgestiegen und im Cup haben wir die erste Hauptrunde erreicht.» Die Festivitäten dazu seien riesig gewesen und hätten jeweils sehr lange gedauert. René Benz, der Trainer der ersten Mannschaft, informierte über den Stand der Dinge innerhalb des Teams. Er zeigte sich dankbar, dass es dem Sportchef Artan Rexhepaj gelungen ist, das Kader nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu steigern. «Als Aufsteiger dürfen wir stolz darüber sein, in der Meisterschaft bereits 15 Punkte gewonnen zu haben. Es ist wichtig, in der Hinrunde möglichst viele Punkte einzufahren. In der Rückrunde bläst dann ein rauherer Wind», sagte Benz.

Unzählige Fragen beantwortet

Bernard Thurnheer referierte zum Thema «Fussball im Fernsehen». Er führte aus, warum jeweils welcher Kommentator zu welchen Spielen entsendet wird und warum eine Live-Übertragung immer noch wertvoller ist als eine aus dem Studio. Fussball sei klar die Sportart Nummer 1 und interessiere das grösste Publikum. Fernsehen SRF habe sich jedoch auf die Fahne geschrieben, jeder Sportart mindestens einmal im Jahr ein Sendegefäss zu geben. Thurnheer erinnerte sich noch an Zeiten, als er ganz alleine auf sich gestellt Fussballspiele kommentierte. Heute habe es sich eingebürgert, dass immer ein Co-Kommentator dabei sei. «Dabei ist wichtig, dass die beiden als Team auftreten. Ein Co-Kommentator darf kein Konkurrent sein.»

Weil der Vortrag länger als geplant dauerte, wurde direkt im Anschluss das Nachtessen eingenommen. Die Fragerunde musste zwischen das Essen und die Nachspeise verschoben werden. Bernhard Thurnheer beantwortete die unzähligen Fragen geduldig und wusste seine Ausführungen praktisch immer mit Beispielen aus seiner langjährigen Karriere zu untermalen.