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PROJEKTSTART: Spatenstich für ersten Strauch

Noch in diesem Jahr wird die erste Pflanze gesetzt, versprach Initiant Thomas Scherrer an der Orientierung über das Projekt «Degersheim zum Anbeissen» an der Hauptversammlung des Verkehrsvereins.
Michael Hug
Thomas Scherrer, Präsident des Verkehrsvereins, orientierte über den Stand des Projekts. (Bilder: Michal Hug)

Thomas Scherrer, Präsident des Verkehrsvereins, orientierte über den Stand des Projekts. (Bilder: Michal Hug)

Michael Hug

redaktion@wilerzeitung.ch

Bis jetzt wurde viel geträumt, visoniert und diskutiert, sagte Thomas Scherrer an der Hauptversammlung des Verkehrsvereins Degersheim Freitagabend: «Jetzt wird es konkret. Noch in diesem Jahr machen wir den ersten Spatenstich für einen Strauch oder Baum.» Wo dies sein wird, wollte Scherrer noch nicht preisgeben: «Wir müssen mit den Grundeigentümern verhandeln und Regelungen zur Nachhaltigkeit treffen.» Nachhaltigkeit, die habe oberste Priorität bei diesem Projekt: «Wir wollen, dass es Bestand hat, unterhalten wird und viele Jahre Freude macht.» Denn pflegeleichte Pflanzungen gebe es genug.

Bauamt und Gärter einbeziehen

Über «Degersheim zum Anbeissen» – die Idee, die der Verkehrsverein im Rahmen des Kantonalbank-Jubiläumswettbewerbs lanciert und dafür 100000 Franken zur Verfügung gestellt bekommen hatte – sagt Scherrer: «Man hat jetzt Prioritäten für die Umsetzung gesetzt.» Es werde wohl am einfachsten sein, die Gemeinde – sprich das Bauamt – zu überzeugen, bestimmte Grundstücke anders zu bepflanzen oder zu unterhalten als bisher. Konkret habe man die Umgebung von Kindergärten, Schulhäusern und des Friedhofs im Auge. Scherrer: «Wir haben uns mit den hiesigen Gärtnern zusammengesetzt und beraten, was gemacht werden kann. Wenn die Gemeinde mitzieht, und diese Zusage haben wir, werden wir in den nächsten Wochen an einem dieser Objekte mit der Umgestaltung beginnen.» Das bedeute nicht, dass alle anderen Ideen oder private Beteiligungen zurückgestellt sind, sagte Scherrer auch: «Die Ideen, die uns von Dritten zugetragen wurden, zum Beispiel ein Kräuter- oder ein Waldlehrpfad, werden ebenso weiterverfolgt.» Doch dies erfordere mehr Vorbereitungszeit, denn der Verkehrsverein könne und wolle nicht ­alles selbst weiterplanen oder ausführen, sondern er will die Ideengeber einbinden: «Auch ein Kräuterlehrpfad muss unterhalten werden, man kann den nicht einfach pflanzen und dann sich selbst überlassen.» Nachhaltigkeit bedeute Pflege und dazu fehlen dem VV die Kapazitäten. Darum muss ein Teilprojekt nicht nur an-, sondern materiell fertiggedacht werden. Scherrer verriet auch, dass die Kantonalbank im Jubiläumsjahr 2018 gerne etwas sehen würde von der Idee.

Neugestaltete Räume im Internet

Vergangenes Jahr schien es, als nähme die Bevölkerung vom Projekt «nur» Kenntnis. Die Einstellung, «mal sehen, was draus wird, vielleicht kann ich etwas dazu beitragen», wäre das, was sich der Verkehrsverein wünscht, so Scherrer: «Selbstverständlich kann jeder Privateigentümer schon jetzt dazu beitragen, indem er sein Grundstück im Sinne der Projektvision gestaltet. Er kann uns dazu um Rat fragen oder er kann seine eigene Idee vortragen und vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung.» Standorte, die im Sinne der Projektidee nachhaltig umgestaltet wurden, werden auf einer Karte eingetragen, die im Internet abrufbar sein werde. «Alle Objekte und Orte werden auf der grauen Karte grün eingetragen. Vielleicht wird dann die Karte von Degersheim ein­- mal vollständig grün eingefärbt sein!»

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