Projekt vor entscheidender Phase

An der Bürgerversammlung 2017 unterbreitet der Jonschwiler Gemeinderat einen Projektierungskredit für den Schulhausneubau in Schwarzenbach.

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Der alte Schulhaustrakt und die Turnhalle in Schwarzenbach sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. (Bild: Urs Bänziger)

Der alte Schulhaustrakt und die Turnhalle in Schwarzenbach sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. (Bild: Urs Bänziger)

Im Juni hat der Jonschwiler Gemeinderat drei Berichte zum Schulhaus Schwarzenbach publiziert, aus denen er die Schlussfolgerung gezogen hat, dass ein Neubau des Schulhauses das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis ergibt, um den Raumbedarf für Schule und Vereine decken zu können. Die Ortsparteien, verschiedene Vereine und auch ehemalige Ratsmitglieder beurteilten die Schlussfolgerung des Gemeinderates als richtig.

Unter Beizug des Bauherren-Beratungsbüros Biasotto AG hat der Gemeinderat zwischen Sommer und Herbst die Verfahrensschritte und einen provisorischen Zeitplan für den Neubau festgelegt. So ist vorgesehen, im ersten Quartal 2017 eine Ausschreibung für einen Generalplaner (inklusive Bauleitung und Kostenmanagement für den Neubau) durchzuführen. Das auszuwählende Generalplanerteam soll folgende Arbeiten abdecken: Architekt, Bauingenieur, Elektroingenieur, HLK-Ingenieur, Sanitäringenieur, Gesamtplanung und eventuelle Spezialisten.

Vorprojekt ausarbeiten bis Dezember 2017

Um eine erste Phase durchführen zu können, soll nach Mitteilung des Gemeinderates an der Bürgerversammlung vom 30. März 2017 ein Projektierungskredit unterbreitet werden. Das Generalplanerteam wird im zweiten Quartal 2017 ausgewählt. Dies ermögliche es, in der zweiten Jahreshälfte 2017 verschiedene Varianten auszuarbeiten, welche das Anforderungsprofil für den Bau und die Umgebung des Schulareals erfüllen, informiert der Gemeinderat weiter. Die entwickelten Varianten werden bewertet, und für die beste Variante soll bis Dezember 2017 ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. Dazu gehört auch eine Kostenschätzung mit einer Genauigkeit von plus/minus 15 Prozent.

Auf der Basis des Vorprojekts soll vermutlich im Juni 2018 eine Urnenabstimmung über den Gesamtkredit für die weitere Planung und den Bau durchgeführt werden. Wenn der Kredit genehmigt wird, folgen die weiteren Schritte: Ausarbeitung des Bauprojekts mit einem Kostenvoranschlag, Baubewilligungsverfahren und Start der Bauarbeiten. Bei einem positiven Verlauf geht der Gemeinderat von einer Fertigstellung des Neubaus im Verlauf von 2020 aus. In den nächsten Wochen werden die Vorgaben für die Ausschreibung eines Generalplaners im Detail ausgearbeitet. Grundlage bildet das Raum- und Umgebungsprogramm, das der Gemeinderat bereits verabschiedet hat.

Bauen ohne Schulraumprovisorien

Dazu müssen die wichtigsten Rahmenbedingungen festgelegt werden. So soll der Neubau ohne die Erstellung von Schulraumprovisorien ausgearbeitet werden, und die Fussballwiese soll unverändert bleiben. Die Bevölkerung werde laufend über die weiteren Schritte informiert, schreibt der Gemeinderat. (red.)