Preis für Schweinefleisch im Keller

uzwil. Die Schweizer Schweinezüchter leiden unter der eigenen Überproduktion. Der Preis ist seit Mai um einen Viertel eingebrochen. Laut Suisseporcs werden Betriebe schliessen müssen.

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uzwil. Die Schweizer Schweinezüchter leiden unter der eigenen Überproduktion. Der Preis ist seit Mai um einen Viertel eingebrochen. Laut Suisseporcs werden Betriebe schliessen müssen.

In der Schweiz gibt es dieses Jahr rund sechs Prozent oder 16 000 Schweine zu viel. Die Preise sind entsprechend innert weniger Monate massiv gesunken. Der Dachverband Suisseporcs geht davon aus, dass das Problem nur über eine Bestandesreduktion gelöst werden kann.

Der Preiszerfall war auch an der Tagung der Anicom Ostschweiz ein Thema. Yvan Meuwly, Niederlassungsleiter Ostschweiz, informierte über die Situation des gesamtschweizerischen Fleischmarktes.

Als erfreulich wurde die Zunahme bei der Schlachtkälberqualität eingestuft. Weniger erfreulich sei aber die schlechte Ertragslage und die bedrohte Existenz der Schweinezüchter auf Grund der Überproduktion an Ferkeln.

So habe die Anzahl an Schweineschlachtungen Ende September um fünf Prozent zugenommen, was dazu führte, dass der Markt überlief und die Preise einstürzten. (stu.) region uzwil 43

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