Postautolinie verworfen

NIEDERHELFENSCHWIL. Ein Bürgervotum an der vergangenen Bürgerversammlung der Gemeinde Niederhelfenschwil veranlasste den Gemeinderat, die Anfrage nach einer Postautolinie von Niederhelfenschwil nach Bischofszell beim Amt für öffentlichen Verkehr sowie bei der Postautobetreiberin abzuklären.

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NIEDERHELFENSCHWIL. Ein Bürgervotum an der vergangenen Bürgerversammlung der Gemeinde Niederhelfenschwil veranlasste den Gemeinderat, die Anfrage nach einer Postautolinie von Niederhelfenschwil nach Bischofszell beim Amt für öffentlichen Verkehr sowie bei der Postautobetreiberin abzuklären. Auf Anfrage der Gemeinde hin informierten die zuständigen Stellen, dass organisatorisch und aus zeitlichen Gründen ab dem Fahrplanwechsel 2015 eine Weiterführung der Linie 725 nicht möglich ist, da der jetzige Shuttle von Niederhelfenschwil nach Zuckenriet ab diesem Zeitpunkt ebenfalls der Geschichte angehören wird.

Aus diesem Grund wurde eine eigene Linie mit einem Mini-Postauto (maximal 16 Sitzplätze, 10 Stehplätze) offeriert. Dieses würde die Ankünfte der Linie 725 aus Wil herkommend im Neudorf, Niederhelfenschwil, abwarten und dann nach Bischofszell fahren.

Der Kanton St. Gallen plant weder eine Postautoverbindung Niederhelfenschwil–Bischofszell noch ist dies in nächster Zeit vorgesehen. Deshalb sind die Kosten für je sechs Kurspaare von Niederhelfenschwil nach Bischofszell und umgekehrt in der Höhe von 134 800 Franken im Jahr durch die Gemeinde zu zahlen. Der Gemeinderat lehnte aufgrund der hohen Betriebskosten, welche die Gemeinde zu tragen hat, ab. Zudem besteht für die Bevölkerung die Möglichkeit, das Ruftaxi, das die Gemeinde nach Bischofszell und Uzwil subventioniert, zu nutzen. (gk)