Positiver Rechnungsabschluss

Die laufende Rechnung 2015 der Einheitsgemeinde Sirnach schliesst bei einem Aufwand von über 32 Millionen und einem Ertrag von über 35 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 2,9 Millionen Franken. Budgetiert war noch ein Verlust von 3405 Franken. Positiv zu Buche schlägt der Steuereingang.

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Die laufende Rechnung 2015 der Einheitsgemeinde Sirnach schliesst bei einem Aufwand von über 32 Millionen und einem Ertrag von über 35 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 2,9 Millionen Franken. Budgetiert war noch ein Verlust von 3405 Franken. Positiv zu Buche schlägt der Steuereingang. Der Gesamtertrag liegt gar rund 3,3 Millionen Franken über dem Voranschlag. Dies sei einem einmaligen Ertrag zu verdanken. Doch auch ohne Berücksichtigung des Sondereffekts konnte der budgetierte Gesamtsteuerertrag erreicht werden. Der Selbstfinanzierungsgrad ist auf den rekordhohen Wert von 232 Prozent gestiegen. Im Jahre 2015 konnte sich damit die Gemeinde mit 3,3 Millionen Franken entschulden.

«Der Bildungsbereich und der Sozialbereich schlossen beide besser ab als budgetiert», schreibt hierzu der Gemeinderat in seiner Botschaft zur vorgestrigen Gemeindeversammlung. «Bei der sozialen Wohlfahrt resultierte gar eine Besserstellung von 493 000 Franken.» Dies sei im wesentlichen auf vermehrte Rückerstattungen im Bereich der gesetzlichen Sozialhilfe zurückzuführen.

Der ausserordentliche Rechnungsabschluss und die damit gestiegene Steuerkraft haben zur Folge, dass Sirnach beim Finanzausgleich unter den Gemeinden neu während voraussichtlich der drei kommenden Jahre zur Nettozahlerin wird. (che/red.)

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