POLITIK: Sessionstreff zu aktuellen Themen

Immer am Montag nach einer Kantonsratssession informieren die Toggenburger FDP-Kantonsräte über die behandelten Geschäfte. So auch am 1. Mai. Die Besucher diskutierten auch mit. Etwa über die Energiestrategie.

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Zuerst gab es aber Applaus für Imelda Stadler. Die Gemeindepräsidentin aus Lütisburg wurde von der FDP-Fraktion einstimmig als Vizepräsidentin des Kantonsrats nominiert.

Kantonsrat Kilian Looser informierte über die weitere Einmaleinlage in die St. Galler Pensionskasse. Looser kritisierte, dass in der Pensionskasse zu lange keine Anpassungen vorgenommen wurden. Der Handlungsbedarf ist nun unbestritten, die FDP wünscht jedoch eine weitere Versachlichung des Geschäfts. Die Berichte zur Volksschule wurden von Imelda Stadler vorgestellt. Beim Bericht zum Fremdsprachenunterricht erwartet sie, dass das Bildungsdepartement Massnahmen zum Schüleraustausch bringt. Erste Priorität müssten aber gute Deutschkenntnisse sein. Generell sei die Volksschule eher sprachenlastig, weshalb die Lektionentafel laufend zu überprüfen sei und der Sprachunterricht nicht zu Lasten der Mint-Fächer gehen dürfe.

Weitere Informationen betrafen das Kulturerbe- und Kulturförderungsgesetz. Darin wurde das Klanghaus Toggenburg noch nicht als kantonaler Leuchtturm definiert. Der Kantonsrat wartet dazu nun auf eine Vorlage der Regierung. Wobei aufgrund der diversen anderen Kulturvorlagen die Frage gestellt wurde, ob eine Vorlage zum Klanghaus überhaupt kommt. Der Abschluss des Abends gehörte dann aber nicht einem kantonalen Geschäft, sondern der bevorstehenden nationalen Abstimmung zur Energiestrategie 2050. Die Parteileitung der FDP Toggenburg hat dazu die Ja-Parole beschlossen, was von diversen Teilnehmer begrüsst wurde. Andere wiederum erwähnten die kritischen Punkte dieser Vorlage. Es war die letzte lebhafte Diskussion an diesem Sessionstreff. (pd)