POLITIK: Ortspartei fehlt der Nachwuchs im Vorstand

Robert Buchmann trat aus dem Vorstand der CVP Jonschwil zurück. Er konnte nicht ersetzt werden.

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Der CVP Jonschwil geht es wie anderen Ortsparteien. Es mangelt an Nachwuchs, der Verantwortung übernimmt. Doch Präsidentin Martha Storchenegger ist Optimistin. Es gäbe interessierte Kandidaten, die einfach noch vom letzten Schritt überzeugt werden müssten, sagte sie an der HV vom Dienstag. Neben ihr wurden Fredy Fässler, Marcel Muriset und Köbi Zimmermann für den Vorstand wiedergewählt. Nicht ersetzt werden konnte der Sitz von Robert Buchmann. Wie lange er im Vorstand tätig war, weiss niemand so recht. Auch der Vizepräsident selber nicht.

«Egal wie tief ich im Archiv gegraben habe, seinen Namen habe ich immer wieder gelesen», sagte die ebenfalls langjährige Präsidentin und liess keine Zweifel offen, wie wichtig Buchmann für die Partei war. «Er hat ein unglaubliches Wissen. Zum Glück steht er uns bei Fragen weiter zur Verfügung.» In ihrem Bericht blickte Martha Storchenegger auf ein politisch schwieriges Jahr zurück. «Unser prozentualer Wähleranteil sinkt, die CVP ist mit dem lösungsorientierten Ansatz in ihrer Arbeit und den pragmatischen Wegen nicht populär.» Extreme Positionen seien gefragt. «Aber das bringt die Schweiz und unseren Kanton nicht weiter.»

Theres Germann von der IG Aktives Alter informierte über zwei Projekte, an denen sich die Senioren beteiligen. Sie engagieren sich in der Schule als Helfer. Die Devise: «Kinder halten jung.» Geschichten vorlesen, mit den Kindern etwas basteln und ähnliche Aktivitäten sind Teil des Programms. Eine lebendige Dorfmitte ist der IG wichtig. Deshalb engagiert sie sich für einen offenen Begegnungsort in Schwarzenbach und unterstützt den Schulhausneubau. Dieser sei gleichzeitig eine Investition in den Zusammenhalt des Dorfes, sagte Theres Germann. (tri)

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