PISTOLE: Spitzensport in der Wiler Thurau

Im Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft der Pistolenschützen 10 m gingen die Titel bei der Elite an Schmitten-Flamatt und bei den Junioren an St. Antönien. Die Sportschützen Wil gingen leer aus.

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Seit über 20 Jahren ist die 10-Meter-Schiessanlage in der Wiler Thurau jeweils im Frühling Schauplatz der Finalwettkämpfe der Schweizer Gruppenmeisterschaft für Luftpistolenschützen. Die Ehre der Ostschweiz retteten diesmal Teufen mit Rang 3 bei der Elite und St. Fiden mit dem zweiten Platz bei den Junioren. Die Titel bei der Elite gingen an Schmitten-Flamatt und bei den Junioren an St. Antönien. Die Sportschützen Wil gingen leer aus.

Zum bereits 22. Mal sorgten die Sportschützen Wil, angeführt von Charly Klaus als OK-Präsident des Finals, zusammen mit den zuständigen Funktionären des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) für eine tadellose Organisation. Die grösste Indoor-Anlage der Schweiz mit 33 elektronischen SIUS-Scheiben erwies sich einmal mehr als optimaler Austragungsort.

Wie hoch das Niveau am diesjährigen Final war, beweist das Ausscheiden von Weinfelden im Halbfinal. Das Team um Heidi Diethelm Gerber, bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit der Pistole 25 m Bronzemedaillengewinnerin, und ihrem ebenfalls dem Nationalkader angehörenden Sohn Dylan verpasste den Finaleinzug um vier Punkte und belegte unter den 20 Mannschaften Platz 11. Noch besser klassiert waren die Sportschützen Wil mit Sandra Stark, Daniel Becker, Philipp Wetzel und Pius Hollenstein, denen zwei Punkte zum Finaleinzug fehlten. So blieb dem Team der undankbare neunte Schlussrang.

Teufen mit dem Zuzwiler Marvin Flückiger reichte es bei der Elite zur Bronzemedaille. Flückiger, der zu den grossen Schweizer Nachwuchshoffnungen zählt, hatte im Halbfinal mit 385 von 400 Punkten das beste Einzelresultat erzielt. (pd)