Pfarreibeauftragte erhielt keinen neuen Vertrag

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Gähwil Wieder fröhliche Gesichter am Mittwoch im Mehrzweckgebäude Silberwis. Dann, als sich die neue Pfarreibeauftragte und Pastoralassistentin von Gähwil, Katrin Allmendinger, den 50 anwesenden Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern vorstellte.

Weil sie in einem Dorf in Süddeutschland aufgewachsen sei, habe sie eine Stelle in einem Dorf gesucht – und diese hier gefunden. «Ich freue mich auf Gähwil», sagte die neue Pfarreibeauftragte, was die Anwesenden mit tosendem Applaus honorierten. Sie ist seit sechs Jahren im Seelsorgeteam der Pfarrei Davos tätig und wird ihre Stelle in Gähwil am 1. August antreten.

Vertrag wurde nicht verlängert

Verwaltungsratspräsident Hans Egli, dem die Freude ebenfalls ins Gesicht geschrieben stand, konnte unter den 50 Anwesenden von total 437 Stimmberechtigten auch den ehemaligen und den amtierenden Wallfahrtspriester von Sankt Iddaburg, Josef Heule und Walter Strassmann, begrüssen. Einleitend erörterte er die personelle Situation, die durch die Vakanz von Bettina Bischof entstanden sei und zum Teil noch bis Mitte Jahr andauern werde. Da Bettina Bischof ihrer Aufgabe als Pfarreibeauftragte «leider nicht in allen Belangen gerecht geworden ist», sei der noch bis Mitte Jahr laufende Vertrag nicht verlängert worden. Inzwischen habe sie sich neu orientieren können, weshalb der Verwaltungsrat einer Vertragsauflösung per Ende Februar zugestimmt habe, sagte Hans Egli und bedankte sich bei Bettina Bischof für ihr Engagement in der Gemeinde.

Die Jahresrechnung 2016 schloss mit einem Reservebezug von nur 33000 statt budgetierten 74500 Franken und wurde genehmigt. Zuvor hatte Hans Egli die bauliche Situation der Kirchenfassade dargelegt, die einer dringenden Renovation bedürfe. Im Budget 2017 sind für die Projektierung 25000 Franken vorgesehen. Darin enthalten ist auch eine Analyse der Friedhofmauer. Das Ziel lautet, das Renovationsvorhaben an der Bürgerversammlung 2018 zur Abstimmung zu bringen. (pjm)