Pfadiheim mit Altersheim-Küche

Die Gemeinde Zuzwil will das Pfadiheim im Looberg nach 25 Betriebsjahren sanieren. Die Liegenschaft soll für 150 000 Franken umfassend erneuert werden. Am 28. März 2014 wird der Bürgerversammlung der Investitionskredit beantragt.

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Das Pfadiheim auf dem Looberg gehört der Gemeinde und steht der Pfadi Löwenburg seit 1988 zur Verfügung. (Bild: Andrea Häusler)

Das Pfadiheim auf dem Looberg gehört der Gemeinde und steht der Pfadi Löwenburg seit 1988 zur Verfügung. (Bild: Andrea Häusler)

ZUZWIL. Die Politische Gemeinde ist Eigentümerin des Pfadiheims im Looberg. Mit der Inbetriebnahme im Jahr 1988 wurde zwischen der Politischen Gemeinde und der Pfadi Löwenburg ein Benützungsvertrag abgeschlossen. Das Pfadiheim steht der Pfadi Löwenburg zur Nutzung zur Verfügung. Es wird aber auch an andere Pfadiabteilungen vermietet und kann für kulturelle Anlässe, militärische Einquartierungen oder von Schulklassen genutzt werden.

Sanierung notwendig

Das Pfadiheim ist mittlerweile in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen für eine zielgerichtete Jugendarbeit, stellt der Gemeinderat in seinen Mitteilungen fest. Deshalb sei der Elternrat der Pfadi an den Gemeinderat gelangt mit dem Antrag, das Pfadiheim einer umfassenden Sanierung zu unterziehen. Der Gemeinderat habe das Anliegen eingehend geprüft; dabei auch den Standort des Heims hinterfragt, sagt Gemeindepräsident Roland Hardegger auf Anfrage. Dabei sei man zur Überzeugung gelangt, dass das bestehende Gebäude nachhaltig erneuert werden sollte.

Getrennte Nasszellen

Es sind dringend Instandsetzungen in den Bereichen Wärmeerzeugung, Dämmung, Schallschutz, Küche und Elektroinstallationen nötig. Geplant ist auch der Einbau einer zusätzlichen Nasszelle im Erdgeschoss. Getrennte Duschen und Toilettenanlagen für Knaben und Mädchen seien heute Standard, sagt Hardegger.

Synergien nutzen

Die Raumaufteilung soll grundsätzlich bestehen bleiben. Allerdings ist ein Anbau für das Lagermaterial geplant.

Eine erste Erhebung zeigt, dass für die Sanierung des Pfadiheims mit Kosten von 150 000 Franken gerechnet werden muss. Mit dem Umbau des Wohn- und Pflegeheims Lindenbaum wurden verschiedene Gegenstände ausgebaut, erklärt Gemeindepräsident Hardegger. Sanitäranlagen, Schränke und Kücheneinrichtungen befänden sich in einem Zwischenlager und könnten für das Pfadiheim wieder genutzt werden.

Kein Frondienst

Für die Umsetzung der Sanierungsarbeiten wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Elternrats der Pfadi Löwenburg und der Gemeinde eingesetzt. Die entsprechenden Baupläne bestehen bereits, sagt Roland Hardegger. Die Pfadi Löwenburg brauche sich am Umbau nicht mit Frondienstarbeiten zu beteiligen. Man wolle den Umbau speditiv realisieren, und ein Nebeneinander von Handwerkern und Laien sei schwierig zu organisieren, begründet Hardegger und ergänzt: «Für den Fussballclub werden auch Spielfelder erstellt, ohne dass der Verein sich mit Mannstunden beteiligen muss.» Unter Vorbehalt der Zustimmung der Bürgerschaft zum Investitionskredit an der Bürgerversammlung vom 28. März 2014 soll mit dem Umbau im Herbst 2014 begonnen werden.

Einweihung zum Jubiläum

Im Jahr 2015 feiert die Pfadi Löwenburg das 40jährige Bestehen. Bis dahin sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. Mit der Jubiläumsfeier soll dann das renovierte Haus eingeweiht werden. (gk/red.)

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