Pfadi auf Wanderschaft

Vor Kurzem absolvierten rund zwanzig Pios und Rovers der Pfadi den berüchtigten Laurentius-Marsch. Bei der diesjährigen Austragung des Laurentius-Marsches führte der Weg Flawil nach Bregenz.

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Vor Kurzem absolvierten rund zwanzig Pios und Rovers der Pfadi den berüchtigten Laurentius-Marsch.

Bei der diesjährigen Austragung des Laurentius-Marsches führte der Weg Flawil nach Bregenz. Dabei galt es für die Pfadis, rund siebzig Leistungs-Kilometer zu absolvieren. Frühmorgens um 6 Uhr besammelten sich zwanzig Pios und Rovers beim Bahnhof Flawil. Ausgerüstet mit einer Karte und dem passenden Schuhwerk, ging der Marsch los Richtung Gossau.

Nach neunzig Minuten Wanderzeit gab es bei Tagesanbruch in Andwil mit Kaffee und Gipfeli eine erste kleine Stärkung.

Dehnübungen nötig

Der Weg führte anschliessend in einer ländlichen Gegend über Wittenbach, Untereggen und Thal nach Bregenz. An diesen Standorten konnten sich die Läuferinnen und Läufer verpflegen und für die nächste Etappe stärken. Je länger die Wanderung dauerte, desto eher wurden die Pausen auch für Dehnübungen und Ähnliches benutzt. Nach dem Grenzübergang bei Rheineck stand das letzte flache Teilstück bevor, dieses hatte es in sich.

Nach acht Stunden Marschzeit mussten nochmals 15 Kilometer in der Ebene zurückgelegt werden. Zu diesem Zeitpunkt machten sich bei den meisten Teilnehmern die ersten Beschwerden wie beispielsweise Krämpfe in den Beinen bemerkbar und die Belastungsgrenze kam näher. Doch die, welche es bis zur letzten Etappe geschafft haben, geben meistens nicht mehr auf, so ein ungeschriebenes Gesetz.

Starke Leistung

Mit Stolz, Freude und auch einigen Schmerzen erreichten schliesslich alle Teilnehmer nach einer über elfstündigen Wanderung das Kloster Mehrau in Bregenz. Mit dem Gedanken, dass man etwas nicht Alltägliches erreicht hat und dazu auch noch eine wunderbare Natur zu Gesicht bekam, werden viele trotz den Strapazen nächstes Jahr wieder beim Laurentius-Marsch dabei sein. (lh.)