Petition: Anliegen ist angekommen

Die «Gruppe für mehr Verkehrssicherheit» ist eingeladen, an der von ihr angestossenen Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde Zuzwil mitzuwirken.

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ZUZWIL. Der Gemeinderat Zuzwil habe an seiner letzten Sitzung die Petition für mehr Verkehrssicherheit behandelt. Dies schreibt er im jüngsten Mitteilungsblatt. Die Petition nahm Gemeindepräsident Roland Hardegger am 5. Juni entgegen (Wiler Zeitung vom 6. Juni). Mit ihrer Petition fordert die «Gruppe für mehr Verkehrssicherheit» den Gemeinderat auf, etwa gezielte Temporeduktionen vorzunehmen sowie alle Schulwege im Gemeindegebiet zu kennzeichnen. Für die Gruppe sind vor allem Schulkinder und ältere Leute die Leidtragenden der heutigen Verkehrssituation.

Massnahmen prüfen

Im Mitteilungsblatt skizziert der Gemeinderat nun das weitere Vorgehen. So bittet er die Initianten der Petition darum, eine Auflistung der «gefährlichen Stellen» zu liefern, um gezielte Massnahmen einzuleiten. Für die konkrete Umsetzung von Massnahmen müssen dann auch die kantonalen Fachleute wie die Kantonspolizei (Abteilung Verkehrssicherheit), das Strassenkreisinspektorat sowie eine Vertretung des Schulrats an einen Tisch geholt werden. Es sei geplant, zusammen mit der «Gruppe für mehr Verkehrssicherheit» Vorschläge für die Umsetzung zur Verbesserung des Langsamverkehrs zu diskutieren.

Verkehrssicherheit war Thema

Der Gemeinderat hält weiter im Mitteilungsblatt fest, dass bei Strassensanierungen in den vergangenen Jahren stets darauf geachtet wurde, dass mit gezielten Massnahmen auch ein Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet wurde. An verschiedenen Strassenzügen konnte die Verkehrsgeschwindigkeit markant reduziert werden.

631 Personen aus Zuzwil

Der Gemeinderat hat auch die Petitionsbögen auswertet: 631 Personen haben Wohnsitz in der Gemeinde Zuzwil, rund 50 Personen wohnen auswärts. Knapp 60 Prozent der Unterzeichnenden sind zwischen 31 und 65 Jahre alt, 17 Prozent sind älter als 65 Jahre, acht Prozent sind bis 15 Jahre alt, und 10 Prozent weisen ein Alter zwischen 16 und 30 auf. (gk./seb.)

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