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Peter Haag gibt sein Comeback

SCHWARZENBACH. Der Rücktritt des Oberuzwilers Max Rombach (SVP) erlaubt es Peter Haag, im Kantonsrat nachzurücken. Der Schwarzenbacher betritt damit kein Neuland, hat er dem Kantonsparlament doch schon vor zehn Jahren angehört.
Philipp Stutz
Peter Haag ist in den Kantonsrat nachgerückt, dem er schon einmal angehört hat. Die Novembersession bedeutet deshalb einen Wiederbeginn. (Bild: Philipp Stutz)

Peter Haag ist in den Kantonsrat nachgerückt, dem er schon einmal angehört hat. Die Novembersession bedeutet deshalb einen Wiederbeginn. (Bild: Philipp Stutz)

Die SVP befand sich im Höhenflug, als die beiden jungen SVP-Politiker Pascal Bertschinger und Peter Haag aus Schwarzenbach im Jahr 2000 völlig unerwartet in den Kantonsrat gewählt wurden. «Die SVP erlebte damals einen Riesenaufschwung, und für mich war die Wahl eine grosse Überraschung», erinnert sich Peter Haag. Hatte er doch der SVP erst ein halbes Jahr angehört und keinerlei Wahlkampf betrieben.

Sicherheitspolitik im Fokus

Etwas mehr als eine Amtsperiode dauerte Haags Tätigkeit im Kantonsparlament, ehe er sein Amt 2004 aus beruflichen Gründen niederlegte. Nun, zehn Jahre später, erlebt er ein Comeback und wird in der Novembersession den Platz des Oberuzwilers Max Rombach einnehmen, der mit seinem Rücktritt selbst seine engsten Parteikollegen überrascht hat. Haag, der als Oberstleutnant ein Bataillon kommandiert hat, interessiert sich von jeher für sicherheitspolitische Fragen. Die öffentliche Sicherheit – Zivilschutz, Polizei, Feuerwehr – liegt ihm am Herzen. Ebenso das Gesundheitswesen. Auch Fragen des Gewerbes interessieren ihn. Hat doch sein Vater in Schwarzenbach ein Elektrofachgeschäft geführt.

Sachbezogen argumentieren

«In meinem Elternhaus wurde viel politisiert», sagt Peter Haag, dessen Vater Paul ebenfalls dem Kantonsrat angehört hat, allerdings als Mitglied der CVP-Fraktion. «Ich bin in meiner Funktion als Kantonsrat zwar Vertreter der SVP, aber auch des politischen Kreises Wil und insbesondere der Gemeinde Jonschwil», betont Haag. «Meine Führungserfahrung zeigt, dass man mit Wertschätzung des Gegenübers, anständigem Umgangston und sachbezogenen Aussagen schneller zum Ziel kommt und erfolgreicher ist», betont der Schwarzenbacher. «Dies gilt auch in der Politik.» Vielfach werde etwas in die Diskussion geworfen, ohne vorher die Aussagen zu überdenken. «Das gilt für alle Parteien, auch für die SVP», sagt Peter Haag selbstkritisch.

Kein politisches Neuland

Peter Haag betritt mit Beginn der Novembersession kein politisches Neuland. «Mir ist vieles vertraut. Dass ich den Ratsbetrieb kenne, ist bestimmt ein Vorteil.» Das erlaube es ihm, früh zu reagieren und auch Vorstösse einzureichen. Das hat er auch vor zehn Jahren so gehalten. Damals hat er die Kommission für den Umbau der Sprachheilschule präsidiert und die Vorlage im Parlament ohne Gegenstimme durchgebracht.

Kein Hardliner

Laut Personalverordnung erhält der Zivilschutzinstruktor genügend Zeit zur Ausübung des anspruchsvollen Amtes. Eine Vorlage hat er bereits im Auge. Muss doch im Februar eine Kommission bestellt werden, die sich mit dem «Zivilschutz 15» beschäftigen wird. «Auch die Verkehrsproblematik in der Stadt Wil und deren Umgebung interessiert mich.» Ebenso wie Fragen der Sicherheit in der Äbtestadt sowie die Attraktivitätssteigerung der Wirtschaftsregion Wil-Uzwil. Haag bezeichnet sich weder als strammen Parteisoldaten noch als Hardliner, sondern als Politiker, der sich nicht immer der Parteiräson verpflichtet sieht. «Für mich sind Lösungen wichtiger als Parteigeplänkel.» Und da gelte es, über die Parteigrenzen hinweg nach tragfähigen Lösungen zu suchen.

Familie ist wichtig

«Die Familie ist für mich wichtig», betont Peter Haag. Er kocht gerne und unterstützt seine Gattin, die als freiberufliche Hebamme tätig ist, nach Kräften. Vor allem bei der Betreuung der beiden Kinder. Daneben ist Haag Mannschaftsführer im Tennis und schätzt gemütliche Runden bei einem guten Glas Wein. Während seiner Freizeit greift er gerne in die Tasten seines Klaviers.

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