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Peter Breitenmoser ist neuer Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Wil

Am Dienstagabend wurde Peter Breitenmoser, Geschäftsleiter und Verwaltungsratspräsident der Schmolz + Bickenbach Stahlcenter AG in Bronschhofen, zum neuen Präsidenten der Arbeitgebervereinigung Region Wil gewählt. Er folgt somit auf Markus Fust von der Schreinerei Fust.
Gianni Amstutz
Der neue und der alte Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Wil: Peter Breitenmoser (links) und Markus Fust. (Bild: Gianni Amstutz)

Der neue und der alte Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Wil: Peter Breitenmoser (links) und Markus Fust. (Bild: Gianni Amstutz)

Fast wie die Jungfrau zum Kinde kam Peter Breitenmoser, Geschäftsleiter und Verwaltungsratspräsident der Schmolz + Bickenbach Stahlcenter AG in Bronschhofen, zum Amt des Präsidenten der Arbeitgebervereinigung (AGV) Region Wil. An der Hauptversammlung am Dienstagabend sagte er:

«Noch vor einer Woche hätte ich nicht geglaubt, dass ich heute zum Präsidenten des AGV gewählt werden würde»

Denn eigentlich wäre Markus Wagner von der Aluwag, Niederbüren, für die Aufgabe vorgesehen gewesen. Er musste wegen gesundheitlicher Gründe jedoch passen. Spontan sprang Breitemoser ein und präsidiert die AGV nun für die nächsten zwei Jahre.

ESP Wil West wichtig für die Wirtschaft

Er folgt damit auf Markus Fust von der gleichnamigen Schreinerei. Dieser richtete an der Hauptversammlung einige persönliche Worte und Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage an die AGV-Mitglieder.

Für eine prosperierende Wirtschaft müssten Waren und Personen ungehindert fliessen können, was in Wil nicht der Fall sei. Dafür brauche es eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur. Eine solche wäre mit dem Autobahnanschluss Wil West und den flankierenden Massnahmen zu erreichen. «Wenn wir diese nicht umsetzen und die verkehrstechnischen Probleme weiter bestehen, müssen wir uns nicht wundern, wenn die wirtschaftliche Entwicklung überall ausser in Wil stattfindet.»

Ein weiterer Appell des zurückgetretenen Präsidenten betraf die Klimadebatte. Die Jugendlichen, die in Städten auf der ganzen Welt zu Tausenden für ein Umdenken in der Klimapolitik demonstrierten, müssten ernst genommen werden, mahnte Markus Fust. «Dass sich das Klima wandelt, sollte heute jedem klar sein. Ebenso bestehen keine Zweifel, dass dieser Wandel gestoppt werden muss.» Gleichzeitig dürfe die Wirtschaft nicht unter einem einseitigen Fokus auf ökologische Aspekte leiden. Dies könnte für die Wirtschaft verheerende Folgen haben. Es seien Unternehmen gefragt, die ökonomische und ökologische Ziele vereinten.

In Punkto Digitalisierung habe die Schweiz Nachholbedarf. Sie biete jedoch Chancen. Fust verdeutlichte dies anhand eines Beispiels seiner eigenen Firma. So habe die Fust Schreinerei mit dem Online-Tool Ecoleo einen Weg gefunden, massgeschneiderte Möbel zum halben Preis zu verkaufen. Dies, da für Kunden der Beratungs- und Planungsprozess wegfiel beziehungsweise durch die Kunden selbst erledigt würde. Tiefere Preise für gleiche Qualität würden grössere Absatzmengen mit sich bringen. So seien Skaleneffekte möglich, was das Potenzial der Digitalisierung veranschauliche.

Weitere Änderungen im Vorstand

Im Vorstand kam es zu weiteren Änderungen. Bruno Jäger von der Larag, ehemaliger Präsident, trat zurück. Mit Georg Leppla, Stihl, und Marc Züllig, IGP Pulvertechnik AG, konnten jedoch zwei neue Mitglieder für den Vorstand gefunden werden.

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